Posts Tagged ‘Weihnachten’

Alle Jahre wieder….

Weihnachten, das Fest der Liebe! Voll Mitleid denken wir an die, denen es nicht so gut geht und sind dankbar dafür, dass das Schicksal es gut mit uns meint.

Oder anders formuliert: Besser die, als wir!

Das klingt grausam? Ist aber menschlich! Menschen sind grausam, schon immer. Seit es Menschen gibt, töten sie ihre eigenen Artgenossen, aus Neid, Missgunst, Habgier, oder weil sie anders denken und leben, als sie selbst, weil ihnen alles Fremde Angst macht. Menschliche Eigenschaften, die tief in uns verwurzelt sind und uns seit Anbeginn der Zeit begleiten. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern und somit ist der Wunsch nach Frieden auf der ganzen Welt mit allergrößter Wahrscheinlichkeit ziemlich utopisch.

Allerdings kann jeder Einzelne von uns in seinem eigenen engsten Umfeld sein eigenes kleines Utopia erschaffen, indem wir selbst friedlich mit den Menschen umgehen, denen wir begegnen und indem wir unseren eigenen Neid und die Gier nach immer mehr überdenken. In dem Disney Film „Cinderella“ gibt die sterbende Mutter ihrer Tochter Ella ein Lebensmotto mit: „Sei mutig und freundlich!“ Ich finde das trifft es ganz gut. Wenn wir uns alle daran halten würden, könnte alles gut werden….

Bleibt nur noch zu hoffen, dass wir selbst niemals einen Menschen treffen, der so voller Hass ist, dass er uns tötet, nur weil wir anders denken als er.

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Frohe Weihnachten

So, es ist soweit, das letzte Türchen vom Adventskalender ist geöffnet. Der Adventskalenderschal ist komplett, zumindest die Anleitung dafür, gestrickt habe ich erst 2 der Musterquadrate, es war zu viel anderes zu tun, aber das läuft mir ja nicht weg. Ferien sind jetzt auch endlich und heute Abend ist Bescherung und die Spannung der letzten Wochen, ob die Wünsche wohl erfüllt werden kann sich auflösen. Malin läuft schon den ganzen Tag (seit 5:30 Uhr heute morgen) wie aufgezogen durch die Gegend und erfragt wieder und wieder den geplanten Ablauf des Tages. Heute Vormittag mussten wir allerdings erst mal noch zum Optiker, da unser Mittlerer es gestern noch geschafft hat auf dem Fußballplatz seine Brille zu zerbrechen. Immerhin ist der Arm doch nicht gebrochen gewesen, wie gestern Nachmittag nach fast 3 Stunden Wartezeit in der Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses mitgeteilt wurde. Der Skiurlaub mit Opa und Oma kann also wie geplant stattfinden. Jetzt kehrt hoffentlich auch bei uns allmählich Ruhe ein (bis auf Malin`s Geplapper, da habe ich die Hoffnung schon aufgegeben 😉 ), das Essen köchelt schon auf dem Herd vor sich hin, alle Geschenke sind verpackt, der Baum ist aufgestellt und geschmückt, lehnen wir uns einen Moment zurück und entspannen uns…..

Ich wünsche euch ein ganz schönes Weihnachts- / Julfest, so wie ihr es euch wünscht.

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Weihnachten? Hm….

So wenig in Weihnachtsstimmung wie dieses Jahr war ich glaube ich noch nie. Wir haben auch nur 1x Plätzchen gebacken (und einmal habe ich mich an Lebkuchen versucht, die aber dermaßen misslungen sind, dass sie wirklich ungenießbar waren). Gebastelt haben wir, außer in der Schule, so gut wie gar nicht. Nur ganz wenige Weihnachtsgeschichten habe ich vorgelesen. Ich habe dieses Jahr noch nicht mal Weihnachtskarten verschickt. Vielleicht hätte ich das alles tun sollen, vielleicht hätte sich  dann auch die Weihnachtsstimmung eingestellt, aber ich konnte mich wirklich nicht aufraffen. Ich hänge ziemlich durch im Moment, die Luft ist raus, der Akku leer. Es war aber auch ein anstrengendes Jahr für uns. Im Frühjahr die Schwelle ersetzt, dann der große Wassereinbruch, die daraus folgenden Arbeiten am Grundstück und am Haus, die kastrierte Katze die plötzlich Junge bekommt, kurz vor Schluss dann noch mal eben einen neuen Zentralheizungsherd eingebaut, plus die ganzen anderen kleinen und großen Dinge die einen nun mal beim Leben in einem alten Haus mit großem Grundstück und mit 3 Kindern so begleiten. Nicht zu vergessen die Gelegenheiten bei denen man in der Dorfgemeinschaft eingebunden wird (oder zwangsverpflichtet ist). Auch geht mir das große System in dem wir leben zunehmend auf die Nerven und ich frage mich in letzter Zeit sehr häufig, ob es wirklich schlau war, Kinder in diese Welt zu setzen? Dazu kommt, dass Frithjof durch seinen Geldjob sehr viel unterwegs ist und dadurch einfach manchmal zu Hause fehlt. Das ist mir dieses Jahr besonders schwer gefallen, gerade wenn er über mehr als eine Nacht weg war. Aber dafür habe ich dieses Jahr nun auch endlich als päd. Mitarbeiterin an der örtlichen Grundschule den Job gefunden, der zu mir passt, der mir Spaß macht und sich problemlos mit dem Familienalltag kombinieren läßt. Immerhin etwas!

Vieles von dem, was dieses Jahr so schwer gemacht hat, wird uns auch im nächsten Jahr noch nicht loslassen und es werden auch sicher wieder neue Dinge geschehen, die das Leben nicht immer einfach erscheinen lassen. Aber es werden auch immer wieder Dinge abgeschlossen und erledigt werden, welche dann auf unserer internen To-Do-Liste abgehakt werden können. So hangelt man sich halt durch und sucht die positiven Aspekte…..

In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Fest, ob ihr nun Weihnachten oder Jul oder sonst was feiert, hauptsache ihr gönnt euch ein paar Tage zum Durchatmen. Ich versuche es auch! Baum

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Eigentlich wollte ich dieses Jahr mal keine gestrickten oder gehäkelten Geschenke zu Weihnachten machen, sondern hatte mir etwas anderes überlegt, da ich mich nicht wieder so unter Termindruck an den Nadeln setzen wollte. Aber es kommt ja meistens anders als geplant. Vorletzte Woche sprach mich meine Kollegin an, für die ich letztes Jahr einige Socken gestrickt hatte und fragte, ob ich nicht für ihren Sohn (Schuhgröße 43, puh!) noch ein oder zwei Paar zu Weihnachten stricken könnte, er hätte ihre von mir gestrickten Socken gesehen und war so begeistert. Das schmeichelt mir natürlich sehr und so habe ich gerne zugesagt, zumindest ein Paar bis Weihnachten noch dazwischen zu schieben. Letzte Woche  fragte meine Mama dann an, ob ich nicht einen Pullunder für einen Teddy stricken könnte, den sie gerne an einen kranken Bekannten verschenken möchte. Ja, ein Teddypullunder ist ja schnell gestrickt, krieg ich auch noch hin. Vorgestern kam dann schon das Weihnachtspäckchen von meiner Schwiegermutter an, mit Anziehsachen für Malin, wo wir mal gucken sollten, ob die Sachen passen, oder eventuell noch umgetauscht werden müssen. Beigelegt war ein kleines Häkelheftchen und der Wunsch an mich ihr doch eine Mütze zu häkeln. Jaaaaa, ich häkel auch noch eine Mütze, mache ich wirklich gerne. Weihnachtsstrickerei

Aber jetzt reicht es auch bitte! Schwuppdiwupp bin ich doch wieder gehetzt, denn die anderen von mir geplanten Sachen müssen ja auch noch fertig werden.

Na ja, aber so weiß ich wenigstens, dass die Beschenkten sich auch wirklich über die Sachen freuen, denn sie haben sie sich ja selbst gewünscht. Und Spaß macht es mir ja auch. Meine (ach so vielen) unvollendeten Strick- und Häkelprojekte für mich selbst liegen nun schon so lange, dass sie auch noch ein paar Wochen länger auf ihre Fertigstellung warten können. 😉

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Das erste Adventswochenende bedeutet bei uns traditionsgemäß, dass der Weihnachtskarton vorgekramt wird und Krippe und Pyramide aufgebaut werden. Außerdem werden die ersten Plätzchen gebacken.

Dabei hilft inzwischen meist nur noch Malin. Die beiden Großen Jungs haben dazu keine große Lust mehr.

Dabei hilft inzwischen meist nur noch Malin. Die beiden großen Brüder haben dazu keine große Lust mehr.

Gebacken haben wir dieses Jahr in unserem neuen (gebrauchten) Zentralheizungsherd mit integriertem Backfach. Hey!!! :-)

Gebacken haben wir dieses Jahr in unserem neuen (gebrauchten) Zentralheizungsherd mit integriertem Backfach. Hey!!! 🙂

Als dann die „Arbeit“ erledigt war, fragte Malin, ob sie ganz vorsichtig mit den Krippenfiguren spielen dürfte. Sicher, warum nicht!? Malin ist im Moment an allem sehr interessiert was mit Religion zu tun hat, vor allem aber an den Geschichten über Jesus. Das bringt der Religionsunterricht in der Schule mit sich. Wir dagegen sind sehr bemüht ihr einen umfassenderen Überblick zu geben und nicht nur die eingeschränkte Sicht des christlich geprägten Religionsunterrichts gelten zu lassen. Da sie in der Küche spielte, wurde ich Zeugin ihres Spieles.

Erste Szene: die zwei Engel unterhalten sich

erster Engel: Hey, sag mal, was machst du denn noch hier? Du solltest doch zu Maria und ihr verkünden, dass sie Gottes Sohn gebären wird!

zweiter Engel: Nee, brauch ich nicht. Ich hab‘ sie einfach angerufen.       🙂

erster Engel: Na, dann lass uns jetzt mal zu den Hirten gehen.

zweiter Engel: Quatsch! Das Kind kommt doch erst am Heiligabend.

erster Engel: Ach ja, bis dahin ist ja noch Zeit.

In dem Stil ging das dann eine Weile weiter, bis Jesus nun endlich geboren war. Josef hatte sich schon Gedanken darüber gemacht, ob er Maria zu einem Arzt bringen soll, weil sie ständig, aber auch wirklich ständig betete. Dann machte sich einer der Engel auf den Weg zu den Hirten, die ja nun verständigt werden mussten.

Engel: Hört ihr Hirten, in Betlehem ist Gottes Sohn geboren!

Hirte: Was echt? Thors Sohn? Der Sohn des Donnergottes?

Engel: Nein, es gibt doch nur einen Gott. Und der hat keinen Namen.

Hirte: Wer hat dir denn den Blödsinn erzählt?!

……

Ungelogen, das hat unser 7jähriges Töchterchen wortwörtlich so gespielt! Ich musste mich wirklich ziemlich beherrschen, um nicht pausenlos zu kichern. Das Spiel ging noch eine ganze Weile so weiter. Es wurden heftige Diskussionen zwischen den Hirten und den Engeln geführt. Zwischen Maria und Josef kam es fast zur Ehekrise, weil Josef nun doch ganz gerne einen Arzt holen wollte, weil Maria schon wieder betete und sie aber der Meinung war, dass das so sein müßte. Außerdem hätte sie gerade von einem der Engel erfahren, wie Jesus sterben würde und das sei ja nun wirklich schrecklich, da müßte er (also Josef) doch Verständnis haben, dass sie ein bißchen durcheinander wäre……

Das war ein vergnüglicher Nachmittag! 😉 Diese blühende Fantasie der Kinder macht doch einiges an Ärger wett, den man hin und wieder mit ihnen hat. 🙂

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Was zu Weihnachten gehört

Ich glaube kein Fest ist so mit Traditionen gespickt wie Weihnachten. Und bei jeder Familie gibt es Variationen der verschiedenen Bräuche. Bei uns sieht Weihnachten so aus:

natürlich gibt es (mindestens) einen Adventskalender

natürlich gibt es (mindestens) einen Adventskalender

es werden jede Menge Plätchen gebacken

es werden jede Menge Plätchen gebacken

Sterne gebastelt

Sterne gebastelt

so eine Pyramide gehörte schon in meiner Kindheit jedes Jahr Weihnachten dazu, genauso wie eine Krippe, bei der das Jesuskind erst an Heiligabend hineingelegt wurde

so eine Pyramide gehörte schon in meiner Kindheit jedes Jahr Weihnachten dazu, genauso wie eine Krippe, bei der das Jesuskind erst an Heiligabend hineingelegt wurde

es werden viele viele viele Geschenke verpackt, Pakete an den Rest der Familie geschickt, und Weihnachtskarten geschrieben

es werden viele viele viele Geschenke verpackt, Pakete an den Rest der Familie geschickt, und Weihnachtskarten geschrieben

im Hintergrund oder manchmal auch ganz laut läuft meine Lieblingsweihnachts-CD (die alle anderen irgendwie doof finden ;-) )

im Hintergrund oder manchmal auch ganz laut läuft meine Lieblingsweihnachts-CD (die alle anderen irgendwie doof finden 😉 )

zum Naschen gibt es Weihnachtssüßigkeiten

zum Naschen gibt es Weihnachtssüßigkeiten

und endlich an Heiligabend wird der Baum aufgestellt und geschmückt. Das machen bei uns die Kinder.

und endlich an Heiligabend wird der Baum aufgestellt und geschmückt. Das machen bei uns die Kinder.

und nach vielen 10000 Fragen, ob es jetzt endlich soweit ist, werden die ganzen Geschenke wieder ausgepackt

und nach vielen 10000 Fragen, ob es jetzt endlich soweit ist, werden die ganzen Geschenke am späten Nachmittag des Heiligabends wieder ausgepackt

Frithjof und ich haben uns dieses Jahr ganz unabhängig voneinander, ohne Absprache und ohne den konkreten Wunsch ausgesprochen zu haben, jeder ein Schmelzlicht zum Kerzenreste recyceln geschenkt :-) :-)

Frithjof und ich haben uns dieses Jahr ganz unabhängig voneinander, ohne Absprache und ohne den konkreten Wunsch ausgesprochen zu haben, jeder ein Schmelzlicht zum Kerzenreste recyceln geschenkt 🙂 🙂

und schließlich überfressen wir uns an Rotkohl und Klößen, dieses Jahr für mich mit Grünkernbratlingen

und schließlich überfressen wir uns an Rotkohl und Klößen, dieses Jahr für mich mit Grünkernbratlingen

 

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Frohe Weihnachten

Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest, oder Jul oder was immer Ihr feiert, und auch wenn Ihr gar nicht feiert einfach eine schöne Zeit!

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