Posts Tagged ‘vegan’

Ich habe mir mal wieder ein neues Kochbuch gegönnt. Durch einen Beitrag auf dem Blog der Kulturtante Wendland darauf aufmerksam und neugierig geworden, habe ich nun gedacht, es würde mal wieder Zeit für noch mehr Enge im Kochbuchregal. Und was soll ich sagen, es hat sich definitiv gelohnt. Es handelt sich nicht bloß um ein einfaches Kochbuch, sondern zwischen den Rezepten erzählt Wam Kat – der Mitbegründer von „Rampenplan“ ist, einer der Volxküchen die regelmäßig auf Großdemonstrationen (z.B. auch bei diversen Castortransporten ins Wendland) die Demonstranten mit warmen Mahlzeiten versorgen – Geschichten und Erlebnisse aus seinem Leben, überwiegend natürlich im Zusammenhang mit der Volkxküche. Die Geschichten erzählen von einem Leben voller Ideale, die auch gelebt und umgesetzt werden. Ein „unmöglich“ oder „zu schwierig“ gibt es nicht. Es geht um eigentlich selbstverständliche Menschlichkeit, die doch für so viele nicht selbstverständlich ist. Das Buch liest sich fast wie ein Roman und die vegetarischen und veganen Rezepte sind zudem einfach, so wie ich es mag und dazu noch massentauglich (sofern man entsprechende Töpfe hat). Ab Juni gibt es auch schon einen zweiten Teil auf dem Markt, der natürlich schon auf meiner Wunschliste steht.WamKat2

gestern gab es bei uns "Marrakesh Express" mit leicht abgewandelter Gemüsezusammenstellung

gestern gab es bei uns „Marrakesh Express“ mit leicht abgewandelter Gemüsezusammenstellung

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Tomatenbrötchen

Mir ist aufgefallen, dass es hier schon länger nicht mehr um´s Essen ging. Das liegt nicht daran, dass wir etwa auf Diät wären, sondern daran, dass Essen im Moment einen eher untergeordneten Stellenwert in unserem Alltag einnimmt. Aber gerade diese Woche hatten wir sehr leckere selbst gebackene Tomatenbrötchen, die ich euch nicht vorenthalten will.

Mir ist zu spät eingefallen ein Foto zu machen, da waren nur noch 2 da.

Mir ist zu spät eingefallen ein Foto zu machen, da waren nur noch 2 da.

Für ein ganzes Blech davon brauchst du:

500 g Weizenmehl (Vollkorn oder Weißmehl, je nach Geschmack)

1 Glas getrocknete in Öl eingelegte Tomaten

1 Pck. Hefe

handwarmes Wasser (ca. 400 ml)

Salz, Zucker

Das Mehl, die Hefe, 3 TL Salz und 1 TL Zucker mischen und so viel lauwarmes Wasser dazugeben, dass sich daraus ein geschmeidiger Teig kneten lässt (nach und nach Wasser zugießen und immer wieder kneten, bis der Teig nicht mehr klebt). Hefeteig will gut geknetet sein, also knet, knet, knet…… Dann die Tomaten klein schneiden und in den Teig kneten. Wird der Teig dann zu matschig, füge noch ein bißchen Mehl hinzu, bis es wieder gut ist. Den Teig in einer zugedeckten Schüssel solange gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat. Nochmal kurz durchkneten, Kinderfaust große Kugeln formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei ca. 220°C im Ofen etwa eine halbe Stunde backen. (Achtung: Die Zeit kann variieren, je nach Ofentyp, immer mal rein gucken, damit die Brötchen nicht schwarz werden.)

Die Brötchen schmecken sowohl warm aus dem Ofen, als auch am nächsten Tag noch, pur oder mit Frischkäse oder anderem Aufstrich. Sie eignen sich hervorragend für ein Picknick, oder als leckere Beilage beim Grillen, oder einfach zu einem großen gemischten Salat so wie bei uns. Guten Apetit! 🙂

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In den Topf geguckt

Ich liebe den Herbst! Der Herbst riecht gut, tut gut und schmeckt gut! Herbstzeit ist u.a. Kürbiszeit und ich mag Kürbis total gern in allen möglichen Varianten, als Kürbisbrot, Kürbissuppe, Kürbisrelish, Kürbis-Orangen-Marmelade, Kürbiseintopf,….. Gestern abend gab es bei uns:

Kürbisgulasch mit Nudeln

Kürbisgulasch mit Nudeln

Hmmm, das riecht schon so lecker!

Hmmm, das riecht schon so lecker!

mjam, mjam...

mjam, mjam…

Nach einem Rezept aus dem Buch „100% pflanzlich“ von Dr. Oetker.

Und heute gibt’s die Reste. Aufgewärmt schmeckt eigentlich jeder Eintopf nochmal so gut. Yippieh! Ich krieg jetzt schon wieder Hunger 😉

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Chilli sin carne

Es gibt fast nichts einfacheres als Eintopf zu kochen. Einer meiner Lieblingseintöpfe ist Chilli, natürlich vegetarisch und sogar Sojafrei.

Ich nehme für 4 Personen:

1 mittelgroße Zwiebel

2 große Dosen Kidneybohnen

1 große Dose Tomaten

ca. 500 ml Gemüsebrühe

eine gute Hand voll Grünkernschrot

Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver, Cayennepfeffer nach belieben

Die Zwiebel wird klein geschnitten und im großen Topf in etwas Öl angeschwitzt, dann alle anderen Zutaten dazu und einmal aufkochen lassen. Nun kann das ganze auf kleiner Flamme so etwa 1 Stunde vor sich hin köcheln.

Zum Schluss noch mal abschmecken, evtl. nachwürzen und fertig. Wer’s scharf mag, kann auch noch 1-2 Chillischoten dazuschneiden oder mit Tabasco würzen. Wir sind allerdings mehr so die milden Esser 😉

Diesen Eintopf mögen auch die Kinder gerne, selbst unser Großer, der bekennender Fleischfresser ist. Ich koche manchmal noch eine Tasse Reis mit im Topf, schmeckt aber auch ohne. Man kann auch noch verschiedene Gemüse reinpacken, z.B. Zucchini, Mais oder Möhren. Der Fantasie sind da fast keine Grenzen gesetzt.

das ist nur noch der Rest, der von gestern abend noch übrig geblieben ist. Aufgewärmt schmeckt das Chilli, so wie jeder Eintopf, dann heute noch besser. Reicht nur nicht mehr für alle :-(

das ist nur der Rest, der von gestern abend noch übrig geblieben ist. Aufgewärmt schmeckt das Chilli, so wie jeder Eintopf, heute noch besser. Reicht nur nicht mehr für alle 😦

Man könnte den Rest aber auch als Soße für Reis, Kartoffeln oder Nudeln benutzen, dann haben alle nochmal was davon.

Guten Apetit ! 🙂

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Soja oder nicht oder was ?

Frithjof findet es nicht gut, dass man ziemlich viel Soja verwendet, wenn man sich vegan ernährt, weil Soja eben nicht bei uns wächst und tausende von Kilometern transportiert werden muß und wir uns ja eigentlich, so weit möglich, regional ernähren wollen. Sehe ich ja eigentlich auch so und die ganzen Fertigprodukte, z.B. Aufschnitt oder Würstchen, die es für Veganer/Vegetarier auf Sojabasis gibt, finde ich sowieso auch eher nicht so lecker und ich habe in letzter Zeit ziemlich viele davon probiert. Sojamilch als Ei-Ersatz zum backen ist okay, man schmeckt es nicht raus und Tofuwürfel in der Bolognesesauce z.B. schmecken mir auch. Was ich aber gar nicht will sind irgendwelche synthetisch hergestellten Nahrungsergänzungsmittel. Mich stört es schon, dass der Sojamilch Calzium und Vitamine zugesetzt werden. Ich möchte meine Lebensmittel weitestgehen naturbelassen haben. Ist vegane Ernährung so überhaupt möglich? Reicht es viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkorn zu essen? Ich weiß es auch nicht. Wenn wir nächstes Jahr wieder eigene Hühner haben, werde ich wieder Eier essen, darauf freue ich mich schon. Am liebsten hätte ich auch eine eigene Kuh 😉 , aber man kann ja nicht alles haben. Im Nachbarort ist ein Biolandbauer bei dem man die Milch direkt kaufen kann, dort haben wir schon vorher immer unsere Milch geholt. Zumindest den erwachsenen Kühen dort geht es scheinbar gut. Sie sind draussen auf der Weide und auch im Stall sieht es für mein Laienauge akzeptabel aus. Natürlich gehen auch hier die Kälbchen zum Schlachter. Das finde ich nicht schön, sogar ausgesprochen doof. Ich will nicht, dass Tiere sterben müssen, damit es mir schmeckt. Aber ich will auch nicht aufgrund von Mangelernährung krank werden. Wenn man versucht Informationen darüber zu erhalten, was man nun wirklich braucht und was nicht, steht man vor zahlreichen Expertenmeinungen, die jede was anderes sagen und man ist hinterher so schlau wie vorher.

Irgendwie muß man sich also selbst entscheiden. Wir holen nun also wieder Milch vom Bauern, ich mache daraus selber Joghurt und habe heute das erste mal einen Frischkäse angesetzt (davon werde ich später noch berichten) und ich benutze Sojamilch nur noch zum backen, bis wir wieder Eier von unseren Hühnern haben. Ich esse weiterhin keine industriell hergestellten Milchprodukte und nix, wo Eier oder sonstige tierische Produkte drin sind und natürlich kein Fleisch. An die Kälbchen von unserem Biolandbauern versuche ich nicht zu denken. Ich bin damit nicht 100%ig zufrieden, sehe aber keine perfekte Lösung für mich. 😦

Manchmal denke ich, das Leben wäre einfacher, wenn man unwissend wäre.

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Ich lebe seit 2010 (ziemlich) vegetarisch, nachdem ich als Jugendliche schon einmal 2 Jahre durchgehend auf Fleisch verzichtet habe. Viel Fleisch gegessen habe ich danach nie mehr, weil es mir einfach nicht so gut geschmeckt hat und ich die Zubereitung schon immer ziemlich eklig fand. Aber mit dem Mainstream zu schwimmen war halt irgendwann einfacher, als immer zu sagen: Nein ich esse kein Fleisch und sich dann immer rechtfertigen zu müssen.

2010 gab es dann eine Ausgabe vom Greenpeace Magazin mit dem Thema „Essen Spezial“, danach war ich wieder überzeugter Vegetarier. Ich bin ein visueller Mensch, d.h. ich sehe sofort Bilder vor meinem inneren Auge, wenn ich etwas erzählt oder beschrieben bekomme. Die Bilder, die die Artikel aus der Zeitschrift in mir weckten ließen es nicht mehr zu, dass ich Fleisch aß. Das Buch „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer welches ich daraufhin kaufte und las bestärkte mich noch in meinem Entschluß, auch wenn man sich immer noch einreden konnte, dass die von Mr. Foer beschriebenen Zustände ja in den USA herrschten und es in Deutschland vielleicht nicht ganz so schlimm ist (obwohl ich es eigentlich auch damals schon besser wußte, aber wie leicht lassen sich die Augen verschließen!). In den letzten zwei Jahren habe ich dann wirklich so gut wie kein Fleisch mehr gegessen, nur ganz selten mal etwas aus dem Bio-Sortiment und das auch nur mit schlechtem Gewissen.

Jetzt habe ich gerade das Buch von Andreas Grabolle „Kein Fleisch macht glücklich“ gelesen und jetzt esse ich nicht mal mehr Bio-Fleisch und bin auf dem Weg so eine Art Veganer zu werden. Ich sage „so eine Art“, weil ich nicht vorhabe auf Honig zu verzichten, denn wir haben selber Bienen und ich weiß, dass mein Mann sich gut und artgerecht um sie kümmert. Und wenn wir nächstes Jahr wieder eigene Hühner haben, werde ich auch wieder guten Gewissens Eier essen. Manch einer mag das inkonsequent finden, doch ich bin nicht generell gegen Nutztierhaltung. Nur das was auf dem heutigen Nahrungsmittelmarkt stattfindet ist „unter aller Sau“! Die Tiere werden als Artikel behandelt, die möglichst großen Nutzen bei möglichst geringen Kosten bringen müssen. Das will ich nicht mehr unterstützen, darum esse ich keine tierischen Produkte mehr, die aus industrieller Produktion stammen und da zählt leider auch so manches Bio-Fleisch zu. Meine Familie habe ich noch nicht so weit, dass sie mitmachen, aber durch konsequentes Vorleben und Aufklären hoffe ich, sie so nach und nach zu pflanzlicher Ernährung bekehren zu können. Leckere Rezepte gibt es ja nun auch zu hauf (z.B. in diesem tollen Kochbuch)und wenn man ein wenig drauf achtet, ist es auch nicht so schwer, sich auch mit pflanzlicher Nahrung alleine sehr gesund zu ernähren, ohne dass man irgendwelche Pillen schlucken müßte, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Andreas Grabolles Buch kann ich wirklich voll und ganz empfehlen, da es mir sehr gut recherchiert scheint und umfassend alle Fragen anspricht, die eine Umstellung zu veganer Ernährung mit sich bringt und auch gleich die Antworten gibt. Auch derVegetarier Bund Deutschland empfiehlt „Kein Fleisch macht glücklich“.

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vier sind dann mal welt

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