Posts Tagged ‘Urlaub’

Heute ist der erste Ferientag in Niedersachsen. Juhuu! Die letzten Wochen zogen sich wie Kaugummi. Aber nun haben wir endlich frei und müssen 6 Wochen nicht zur Schule!

Malin hat übrigens nun ihr erstes Waldorfzeugnis bekommen und ist immer noch absolut glücklich an ihrer neuen Schule. Sie geht mit viel Freude jeden Tag hin, ist mit Begeisterung bei den verschiedenen Projekten dabei (z.B. Gartenhaus bauen) und träumt schon davon in ein paar Jahren in dem tollen Oberstufenchor zu singen. 🙂 Wir sind immer noch so froh, dass wir unserem Herzen gefolgt sind und ihr diesen Weg ermöglichen können.

Und für mich startet nun auch in 2 Tagen meine Kreuzfahrt. Erinnert ihr euch? Ich habe schon davon erzählt. Die Nervosität steigt allmählich erheblich. Ich bin es einfach nicht mehr gewohnt zu verreisen und dann sowas! Ich mit ca. 4000 anderen Menschen auf einem Schiff, eher ein schwimmendes Luxushotel. Eigentlich gar nicht meine Welt und doch freue ich mich wie Bolle! Der Koffer ist gepackt und von mir aus könnte es auch heute schon los gehen 😉

Natürlich nehme ich meine Kamera mit und werde nach der Reise ausführlich berichten, wie es war. Zwischendurch poste ich bestimmt auch das ein oder andere Foto bei Instagram, könnt ihr ja mal gucken.

Also bis dann, bleibt gesund….. 🙂

Ach ja, eigentlich sollte man ja gar keine Kreuzfahrt machen. Aber meine Gier ist immer noch geringfügig größer als mein schlechtes Gewissen. Und ich schäme mich nur ein bißchen…..

 

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2016 neigt sich dem Ende zu und 2017 steht vor der Tür. Was war los bei uns im letzten Jahr? Es war ein relativ unspektakuläres Jahr, zumindest was uns persönlich betrifft.

Januar: ich fange wieder an, regelmäßig Yoga zu machen. Leider halte ich das wieder mal nicht bis heute durch. Inzwischen mache ich nur noch hin und wieder eine Yoga 1/4 Stunde und ärger mich, auch mal wieder, deshalb über mich selbst. Gut für einen guten Vorsatz für’s kommende Jahr.

Was wir allerdings beibehalten und nach wie vor tun, ist darauf zu achten, unseren Plastikkonsum so klein wie möglich zu halten und unseren Müll zu reduzieren, so weit es geht.

Im Februar stirbt Peter Lustig und damit gefühlt ein Teil meiner Kindheit. Er ist nur einer von vielen Stars und Idolen unserer Kindheit und Jugend, die dieses Jahr für immer diese Welt verlassen, was bleibt sind viele Erinnerungen, die wir mit ihrer Musik oder ihren Filmen verbinden.

Im April stoße ich auf das Thema Zucker, was mein Essverhalten nachhaltig verändert, indem ich meinen Zuckerkonsum radikal reduziere. Nur in der Adventszeit komme ich an Lebkuchen und Weihnachtsplätzchen nicht vorbei und will es auch nicht. Das gehört für mich einfach zu Weihnachten dazu! Aber jetzt sind die Lebkuchen alle und es geht wieder los mit dem weitestgehenden Verzicht auf Zucker.

Auch dieses Jahr sind wir im Mai im Rahmen der KLP auf der Widerstandsparty in Gorleben und hören auch an anderen Wunderpunkten die ein oder andere gute Musik.

Mein Ex-Freund stirbt, was mir mit Nachdruck die Vergänglichkeit des Lebens bewusst macht und wie wichtig es ist, dass wir jetzt leben und nicht alles auf später verschieben. Wer weiß, ob es für uns noch ein „später“ geben wird.

Im Juni bekommt unser Haus wieder ein Gesicht, bzw. neue Kopfbänder. Außerdem verbringe ich eine Woche in meiner alten Heimat und besuche Freunde und Familie.

Im September zieht Bee Jay bei uns ein und macht uns auch den Rest des Jahres viel Freude.

Im Dezember dann akzeptiert das auch die Katze und kommt wieder zurück zu uns.

Was das neue Jahr bringen wird, wissen wir noch nicht, nur eine Woche im Juni ist schon fest verplant. Ich werde eine der großen ökologischen Todsünden begehen und eine Kreuzfahrt nach Norwegen machen.

Ich weiß, es gibt zahllose gute Argumente gegen Kreuzfahrten und ich bin auch immer noch innerlich zerrissen, aber meine Gier ist dieses mal einfach größer als mein Umweltgewissen. Ich will schon so lange auf einem Schiff reisen. Es ist ein alter Traum von mir, der jetzt verwirklicht wird. Ob mir das dann auch wirklich gefällt, weiß ich noch nicht. Eigentlich ist so ein Kreuzfahrtschiff so gar nicht meine Welt! Also so überhaupt nicht! Aber der Gedanke, dass ich eine Woche mal nicht einkaufen muss, mir keine Gedanken darüber machen muss, was wir essen, nicht kochen muss, um mir dann nur das Genörgel der Kinder anzuhören, nicht aufräumen, keine Wäsche waschen, ….. das hat schon was! Der Rest der Familie bleibt übrigens zu Hause. Ich fahre mit meiner Mutter und ihrem Mann Uwe, die sogar ihre Balkonkabine mit mir teilen werden. Die beiden sind erfahrene Kreuzfahrer, so dass ich in dieser fremden Welt nicht ganz alleine sein werde 😉 . Und außerdem freue ich mich wahnsinnig darauf, die norwegischen Fjorde hautnah zu erleben!

Guckt mal, das ist das Schiff mit dem wir fahren:

Sag ich ja, so gar nicht meine Welt! Am meisten Angst habe ich davor, ob ich es eine Woche lang mit so vielen Menschen aushalte. Aber ich habe ja die Möglichkeit mich auf unseren Balkon zurückzuziehen und tagsüber mache ich einige Touren mit, auch mit vielen Menschen. Oh je oh je, hoffentlich bereue ich das nicht! …

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unterwegs

Ich bin diese Woche in NRW unterwegs, die Familie und Freunde besuchen. Heute habe ich eine Freundin in Sindorf besucht, die ich schon seit der Schulzeit kenne. Auf dem Weg zu ihr habe ich in Köln einen Zwischenstopp eingelegt, um mir mal wieder den Dom anzusehen, der ja auch praktischerweise direkt am Hauptbahnhof liegt.Dom1Ich finde den Kölner Dom total schön und könnte ihn stundenlang betrachten und wie bei einem Wimmelbild immer wieder etwas neues entdecken. Diese ganzen Schnörkel, Heiligenfiguren und sonstigen Details sind einfach toll. Außerdem ist er einfach beeindruckend, wenn man direkt davor steht und an ihm hoch sieht.Dom2Vor allem wenn man sich überlegt, wann der Dom gebaut wurde, bzw. wann der Baubeginn (1248) war und welches Werkzeug den Arbeitern zur Verfügung stand und keine Maschinen wie wir sie heute kennen… Wahnsinn oder?! Am besten gefallen mir natürlich die vielen GargoylsDom3Dom4Nur im Inneren des Doms, oder generell in so großen Kirchen, fühle ich mich nicht so wohl. Ich habe immer Schwierigkeiten mit den Energien dort umzugehen, die überwältigen mich immer regelrecht. Auch heute habe ich es im Dom nicht so lange ausgehalten, mir ist nach kurzer Zeit ziemlich schwindelig geworden und ich musste wieder raus.Dom5Den Nachmittag habe ich dafür ganz entspannt bei Alexandra verbracht und ihre süßen Elos kennengelernt. Alles in allem ein schöner Tag.

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Urlaub

Ja, tatsächlich, wir waren im Urlaub. Das erste mal seit ca. 8 Jahren. Nix Großes, nur eine Woche, und nur in Schleswig-Holstein, aber schön war’s.1HausWir haben uns ziemlich zentral ein Ferienhaus gemietet, um von dort aus jeden Tag Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung zu machen. Und da hat die Region doch ziemlich viel zu bieten. Wir haben gar nicht alles geschafft, was man alles hätte machen können. Am ersten, ziemlich verregneten Urlaubstag, hat Frithjof uns gezeigt, wo er als Kind gewohnt hat, wo er zur Schule gegangen ist und wo er im Sommer schwimmen war:

2BadestelleAm nächsten Tag war das Wetter schon viel besser. Wir machten uns auf den Weg nach Tönning, ins Multimar Wattforum.

Dort gab es ein Riesenaquarium,

Dort gab es ein Riesenaquarium,

freundliche Rochen

freundliche Rochen

niedliche Seepferdchen,

niedliche Seepferdchen,

ein lebensgroßes Modell eines Pottwals

ein lebensgroßes Modell eines Pottwals

und noch vieles mehr. Auch viele Stationen zum Ausprobieren, z.B. wie eine Düne entsteht oder wie Ebbe und Flut funktionieren. Außerdem kann man verschiedenen Walgesängen lauschen und zahlreiche Filme zum Thema Meer und Küste gucken. So war der Vormittag ratz fatz um. Zum Mittagessen waren wir in Husum und dann noch spazieren zwischen den Grachten in Friedrichstadt.

Tag 3 führte uns nach Molfsee. Dort ist ein Freilichtmuseum wie wir es eigentlich lieben. Doch vielleicht kennen wir einfach schon zu viele und sind deshalb etwas pingelig. Dieses jedenfalls hat mir so gar nicht gefallen wollen. Wir hatten nun auch das Pech, dass diese Woche Herbstmarkt im Museum war und damit sehr viele Besucher rumwimmelten, was wir nicht so mögen. Die schönsten Museen sind die, in denen man fast alleine ist 😉 . Was mich aber am meisten gestört hat war, dass man in die meisten Zimmer nur von der Tür aus rein gucken konnte, getrennt von einer Plexiglasscheibe. Und die Einrichtung wirkte nicht überzeugend. Wir kennen Freilichtmuseen, in denen man das Gefühl hat, die Leute die in den Häusern gewohnt haben, sind nur mal kurz weg und kommen gleich wieder. Hier wirkte alles irgendwie konstruiert und nicht echt. Ich war ziemlich entäuscht.7MolfseeAm besten hat mir noch die Apotheke gefallen:8Molfsee

Hier roch es auch so gut nach den aufgehängten Kräutern.

Hier roch es auch so gut nach den aufgehängten Kräutern.

Tag 4 starteten wir in der Dünen-Therme in St.-Peter-Ording, einem Meerwasserspaßbad mit 3 Rutschen, Wellenbad, Außenbecken und Gegenstromanlage. Luca ist 16 mal mit der Turborutsche gerutscht, auf die wir anderen uns gar nicht erst getraut haben. Mir hat schon der Wildwasserbach gereicht. Im Anschluss sind wir zum Strand gefahren um dort die mitgebrachten Brote zu essen. Doch lange haben wir es dort nicht ausgehalten. Der Wind war einfach zu kalt.10StrandDer 5. Tag hielt wieder Regen bereit. Doch das konnte uns ja gar nicht ärgern, weil wir nach Flensburg in die Phänomenta gefahren sind. Bei unzähligen Experimenten ging die Zeit schnell um und wir hatten alle viel Spaß. Mir haben am besten die Zerrspiegel gefallen11Phänomenta

Die Bilder von Hermann Paulsen hätte ich mir auch Stunden lang angucken können.

Die Bilder von Hermann Paulsen hätte ich mir auch Stunden lang angucken können.

Die optischen Täuschungen waren genauso klasse, wie die Experimente mit Licht und Schatten und der Seifenblasenvorhang war nicht nur schön anzusehen, sondern machte auch Spaß. Mittags gab es dann bei strömendem Regen noch ein Fischbrötchen am Hafen.13Phänomenta

Die Möwe hätte wohl auch gerne etwas ab gehabt.

Die Möwe hätte wohl auch gerne etwas ab gehabt.

Der letzte Tag war schließlich nicht nur vom Wetter her für mich das Highlight des Urlaubs: das Wikingermuseum in Haithabu.

Die Häuser sind das beste an dem Museum.

Die Häuser sind das beste an dem Museum.

Und hier ist es wirklich so, dass man den Eindruck hat bei echten Wikingern zu besuch zu sein.

Und hier ist es wirklich so, dass man den Eindruck hat bei echten Wikingern zu besuch zu sein.

17HaithabuDieser lebendige Eindruck liegt natürlich zum Großteil daran, dass hier zumindest in den Sommermonaten Geschichte gelebt wird. Es gibt verschiedene Gruppen, die das Leben und den Alltag der Wikinger nicht nur darstellen, sondern wirklich leben. Dadurch wirkt die Einrichtung der Häuser sehr authentisch, denn sie ist im Alltag erprobt. Manchmal würde ich wirklich auch gerne so leben….18HaithabuDazu kommt noch die wunderschöne Umgebung, die leider nur immer wieder von Düsenjets gestört wird, die mit lautem Getöse über das Dorf fliegen. 19HaithabuNun sind wir wieder zu Hause. Die Katzen haben uns noch wiedererkannt und Lissy, die den Urlaub in einer Hundepension verbracht hat, hatte wohl auch viel Spaß und freute sich dennoch, wieder mit uns nach Hause kommen zu dürfen.

Es war ein schöner Urlaub, in dem wir unheimlich viel gesehen haben. Wir hatten viel Spaß, auch bei gemeinsamen Spielen, die zu Hause oft zu kurz kommen. Aber so schnell möchten wir trotzdem nicht wieder weg, denn vieles vermissen wir einfach, wenn wir nicht in gewohnter Umgebung sind. Also, schön wieder zu Hause zu sein! 🙂

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vier sind dann mal welt

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