Archive for the ‘spinnen / nadelbinden’ Category

Ich habe den tollsten Mann der Welt!

Frithjof hat gestern nach der Arbeit noch den großen Wochenendeinkauf erledigt, weil ich ja im Moment krank bin und hat mir aus dem Biomarkt eine große Wolke Spinnfasern mitgebracht, weil er einfach nicht dran vorbei gehen konnte, wo es doch genau meine Farben sind! spinnfasernUm nichts in der Welt würde ich diesen Kerl wieder her geben und ich bin allen Göttern immer noch dankbar für den Tag, an dem wir uns getroffen haben! Ausgerechnet jetzt ist aber meine Erkältung auch bei ihm angekommen und er hat furchtbar schlecht geschlafen, um dann heute morgen doch zur Arbeit zu fahren. Dafür gibt es erst mal einen Käsekuchen (der ist immer gut!) und ein Lied zum laut hören: Klick!

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Wir waren heute auf dem Flohmarkt und da stand es einfach so rum. Ein sehr hübsches Spinnrad in das ich mich gleich verliebt habe. Ich habe es mir ein wenig genauer angeschaut, ein bißchen am Schwungrad gedreht, das Pedal bewegt, das Holz gestreichelt und mir immer wieder im Stillen wie ein Mantra vorgesagt: du hast schon zwei funktionierende Spinnräder, du brauchst nicht noch eins….., du hast schon zwei funktionierende Spinnräder, du brauchst nicht noch eins….. Aber der Verkäufer, ein älterer Herr, stand schon dabei, lächelte freundlich und wartete auf meine Frage, die natürlich auch kam: „Was wollen Sie denn dafür?“ „Tja,“ meinte er, „gute Frage, sagen wir 20 Euro?“ ….. Mantra vergessen, ich möchte dieses Spinnrad haben! Und Frithjof zückt auch schon sein Portmonaie. Juhuu! Ab nach Hause! Spinnrad1Spinnrad2Dort angekommen bekam es erst mal ein bißchen Öl auf die quietschenden Stellen und etwas Wolle zum testen auf die Spule. Jetzt braucht es erst mal ganz viel aufpäppelnde Pflege und Zuwendung. Das arme Schätzchen ist total ausgetrocknet. Vermutlich stand es nur zur Deko irgendwo neben der Heizung. Zudem scheinbar auch noch unter einem Vogelkäfig, nach den Ka….spuren zu urteilen. Ich habe das Holz ein wenig mit Möbelpolitur auf Bienenwachsbasis eingerieben und es machte schlürf und die Flüssigkeit war weg. Aber das Rad läuft ganz prima und darf jetzt erst mal zwischen den anderen beiden Rädern stehen und sich auf kommende Arbeit freuen. Ich freu mich auch 😉 Ich brauch doch irgendwann ein eigenes Zimmer…..

Ein Aufkleber unter dem Pedal hat mir übrigens verraten, dass es dieses Rad ist.

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Diese Behauptung hört bzw. liest man immer wieder von vielen Spinnerinnen. Und ich muss dem nun zustimmen, hat man erst mal ein Spinnrad, bleibt es nicht lange allein. Bei mir zumindest ist gestern noch ein gebrauchtes Louet S15 eingezogen:

bei ebay ersteigert

bei ebay ersteigert

Der größte Vorteil gegenüber meinem Spinnrad Nr. 1 ist für mich die Größe der Spulen.Spinnrad2War die kleine Spule vom ersten Rad voll, was recht schnell geht, wenn man nicht gerade schon ganz dünnes Garn spinnt, musste man es abwickeln, auf einer Papprolle „parken“ und konnte dann erst weiter spinnen, wieder abrollen….. Die großen Spulen dagegen bieten genug Platz für ganz viel Wolle und zudem sind gleich 3 davon vorhanden, so dass ich zwei Spulen „bespinnen“ kann, um sie dann auf die 3. zu verzwirnen. Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass es für dieses neue Rad noch jede Menge Ersatzteile zu kaufen gibt. Das Rad selbst ist extrem leicht läufig und gibt, nachdem es an den quietschenden Stellen geölt wurde, kein Geräusch mehr von sich. Wobei das regelmäßige wup-wup-wup des ersten Spinnrades auch etwas sehr entspannendes hat. Und Spinnrad Nr. 1 sieht natürlich viel schöner aus, aber in diesem Fall ging es mir um die Funktion. Ich habe gestern abend schon ein bisschen mit dem neuen Rad rumgesponnen und festgestellt, ja wirklich jedes Rad ist anders, ich muss mich erst mal an dieses neue Rad gewöhnen und noch etwas üben. Darauf freue ich mich jetzt und in den nun 4 freien Tagen findet sich sicher etwas Zeit dafür. 🙂

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Ich habe meine erste selbst gekaufte Wolle versponnen.

100g Falkland Wolle aus dem Flinkhand-Shop

Ein geflochtener Kammzug aus 100g Falkland Wolle, gekauft im  Flinkhand-Shop

jetzt klappt das Ausziehen auch aus dem Kammzug ganz gut

jetzt klappt das Ausziehen auch aus dem Kammzug ganz gut

und das fertige Garn hängt nach dem Entspannungsbad zum trocknen draußen am Gartenstuhl

und das fertige Garn hängt nach dem Entspannungsbad zum trocknen draußen am Gartenstuhl

Was ich draus mach‘ weiß ich noch nicht (außer es immer wieder im Vorbeigehen streicheln und mich drüber freuen 🙂 ). Mal sehen, so viel ist es ja auch nicht. Noch nicht mal 90 m. Aber es ist ja nicht so, als wenn ich sonst keine Wolle mehr zum stricken hätte 😉

So sind gerade heute auch mal wieder Socken fertig geworden.

"Liebe Jungs" aus Opal-Abo Garn

Liebe Jungs“ aus Opal-Abo Garn

Den 1. Mai haben wir auch mal wieder gut überstanden. Hier ist jedes Jahr im Dorf Maibaum aufstellen mit anschließendem gemeinsamen Essen vom Salatbuffett und nachmittags Kuchen und jeder Menge Bier für die die es mögen. Ich bin dann immer froh, wenn ich mich irgendwann zurückziehen kann und genieße die Ruhe im restlichen Dorf bei einem Spaziergang mit Lissy. Mir sind das hier schon zu viele Menschen auf einmal bei solchen Gelegenheiten und dabei ist unser Dorf noch recht klein. Doch solche Veranstaltungen gehören nun mal zum Dorfleben dazu und stärken die Dorfgemeinschaft. Hm… naja, so schlimm ist es dann auch nicht, aber eben nix für mich, …… außer die von allen gespendeten Salate und Kuchen, die waren lecker! 🙂

Das nächste Ereignis ist dann Himmelfahrt (bzw. Vatertag), wo die Männer des Dorfes Gummistiefel-schmeißend und trinkend um und durch den Ort ziehen. Zum Glück kann ich mich da völlig raus halten. Hat seine Vorteile Frau zu sein. Frithjof macht da allerdings auch nicht mit. Irgendwo muß man ja Grenzen setzen!

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Lange nicht gebloggt? Ja, ich weiß. Aber es sind Ferien und da habe ich eh immer weniger Zeit als sonst, vor allem wenn Frithjof auch Urlaub hat. Wir waren viel unterwegs über Ostern, auf zwei Flohmärkten (endlich geht die Flohmarktsaison wieder los!), im Altmark-Museum Diesdorf und wieder mal im Museumsdorf Hösseringen. Frithjof meinte es wäre doch immer wieder lustig ins Museum zu gehen und das älteste Haus dort ist 20 Jahre jünger als das eigene 😉 . Außerdem hat Frithjof seinen Urlaub wieder mal zum arbeiten genutzt und einen neuen Zaun zur Straße hin aufgebaut (Foto folgt noch) 🙂 und im Moment „bastelt“ er an seinem neuen (alten) Auto rum.

Ich habe natürlich aber auch ganz viel gestrickt und auch gesponnen. Es klappt immer besser. Mein erstes Garn (ein einfach gezwirntes Dochtgarn, sonst wäre es mir zu dick geworden 😉 ) habe ich gerade schon auf den Nadeln:handspun2Dabei habe ich allerdings ehrlich gesagt ziemlich gepfuscht beim spinnen, das mit dem ausziehen aus dem Kammzug hat nämlich nicht so wirklich klappen wollen, also habe ich einzelne „Strähnen“ vorher abgeteilt und diese dann versponnen. Jetzt übe ich gerade aus dem Vlies zu spinnen. Das geht ganz gut. Ich finde es fast einfacher, als aus dem Kammzug. Jedenfalls wird hier der Faden nicht ganz so dick und schon viel gleichmäßiger. Ja ich weiß, Übung macht den Meister! 🙂 Und Spaß macht es außerdem!

wie gut dass ich von Annett und Alexandra so viel Wolle zum üben bekommen habe

wie gut dass ich von Annett und Alexandra so viel Wolle zum üben bekommen habe

Das Foto ist ziemlich unscharf, aber ich glaube ihr könnt trotzdem was erkennen.

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Ich war gerade ein paar Tage in NRW unterwegs, den Großen zu den Großeltern bringen und eine alte Schulfreundin besuchen, die ich seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Und wir haben uns doch wieder erkannt 😉 Sie hat mich dann mitgenommen zu ihrer Freundin, deren Blog ich schon kannte. Es war ein toller Nachmittag und ich finde es wirklich schade, dass wir alle so weit auseinander wohnen. Zu meiner großen Freude hat mir Annett dann auch noch eines ihrer Spinnräder überlassen, sowie einen Berg Wolle und viele Tips zum ersten üben. So habe ich jetzt auch endlich ein Spinnrad und habe gestern, nach erfolgreichem Wieder-Zusammenbau, auch gleich mit den ersten Trockenübungen angefangen, wie sie z.B. auf der Seite des Spinnradclubs empfohlen werden. Also erst mal nur treten, dann erst mal nur Faden aufwickeln lassen bevor ich mich dann an erste Spinnversuche gewagt habe. Hach, es sieht so einfach aus, wenn man jemandem zusieht, der schon spinnen kann. Aber so ganz allmählich bekomme ich eine Ahnung davon, dass ich vielleicht bald den Dreh raushaben werde. Von daher ist es für mich ganz schön, dass im Moment Regenwetter ist, so habe ich mehr Zeit zum üben. Und das Tuch was du dir zum Tausch gewünscht hast, Annett ist auch schon in Arbeit 😉

Ist es nicht schön!

Ist es nicht schön!

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Ja! Total! 😉

Der ein oder andere Blogbesucher hat vielleicht schon gemerkt, dass uns das Leben früher fasziniert, da war es nur natürlich, dass ich auch die älteste Technik Wolle zu verarbeiten lernen wollte.

Eine Handspindel mit einem kleinen Wollvorrat zum Anfangen liegt schon seit einigen Jahren bei mir im Handarbeitskorb. Nach den ersten frustrierenden Versuchen habe ich allerdings damals ganz schnell wieder aufgehört spinnen zu wollen. Aber jetzt versuche ich es nochmal. Was soooo viele können und damals sogar Kinder schon ganz früh lernten, kann doch nicht so schwer sein!spinnenNaja, der Vergleich mit schwangeren Regenwürmern, den man im Internet immer mal wieder liest für die ersten Spinnversuche, trifft es ziemlich gut. Aber es wird allmählich besser, mit viel Geduld und immer wieder versuchen. Doch was macht man dann mit diesen wurmigen Fäden?! Zum stricken eignen sich meine gesponnen Würmer nicht wirklich, da sie auch nicht wirklich reißfest sind. Und wenn ich diese Fäden auch noch miteinander verzwirnen würde, um sie stabiler zu machen, gäbe das voll das Monstergarn 😉

Aber es gibt da noch eine sehr alte Handarbeitstechnik, die ich auch schon lange mal ausprobieren wollte: das Nadelbinden. Dabei werden Fadenstücke sozusagen miteinander verknotet und Schurwolle kann man ja dann auch noch etwas filzen, so dass es eigentlich stabil genug sein sollte. Hier habe ich eine gute bebilderte Anleitung für einen der verschiedenen möglichen Stiche gefunden und damit einfach mal angefangen für Frithjof eine Mütze nach dieser Anleitung zu machen, zunächst einmal mit einer ganz normalen Wollnadel. Auf beiden Seiten findet man übrigens auch viele interessante Informationen zum Thema Nadelbinden und noch einige Anleitungen.

Durch die unterschiedliche Dicke der Fäden wurde die Mütze zwar etwas knubbelig, aber sie gefällt. Für den Anfang habe ich einen Rest gekauftes Garn genommen, erstens, weil es damit einfacher war die Technik des Nadelbindens zu kapieren und zweitens setzt es einen netten Farbakzent.Mütze_Nadelbindung_2Mütze_Nadelbindung_3Mütze_NadelbindungBeides, sowohl das Spinnen wie auch das Nadelbinden erfordern noch einiges an Übung, aber ich bin ganz glücklich über die neu erlernten so alten Möglichkeiten Wolle zu verarbeiten.

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