Archive for the ‘Musik’ Category

Am Freitag waren wir auf einem Konzert vom Wendland Hippie Ohrkestra in der alten Schule in Zadrau. In Gorleben haben wir sie auch schon gesehen, bei einer der Widerstandspartys im Rahmen der KLP. Es war auch dieses mal wieder richtig klasse! Falls ihr mal im Wendland seid und die Gelegenheit habt euch einen Auftritt von den Hippies anzusehen, macht das! Es lohnt sich!

Ich habe leider nur dieses eine Video gefunden. Das gibt nicht so wirklich den Spaß wieder, den es macht den Hippies zuzuschauen und zu hören. Man muss sie wirklich live erleben! 🙂

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erinnern und vergessen

Ich krame im Moment sehr viel in alten Erinnerungen. Gerade bin ich bei der Musik angekommen, die ich gehört habe, als ich so 14-15 war. Damals holte man sich seine Musik noch im Plattenladen, denn CDs und Mp3s gab´s noch nicht und ich hatte alle Platten von The Cure, fast alle von den Ärzten und noch so einige andere. Ich mochte The Smiths, Sisters of Mercy, The Pogues, Curiosity killed the Cat, Jimmy Sommerville,… ja, auch damals war mein Musikgeschmack ziemlich vielseitig, da hat sich bis heute auch nichts dran geändert. Es ist noch immer stimmungsabhängig, worauf ich gerade Lust habe. Einige meiner damaligen Lieblingsbands haben mich kontinuierlich durch’s Leben begleitet, einige habe ich seit Jahren nicht mehr gehört und doch ist es so, dass ich meine alten Lieblingslieder noch heute völlig problemlos mitsingen kann. Die Texte sind tief in meinem Bewusstsein gespeichert und können bei Bedarf abgerufen werden. Ich finde das total interessant, zu welcher Merkleistung mein Gehirn dann doch fähig ist, denn heutzutage muss ich mir alles aufschreiben, um nicht die Hälfte zu vergessen. Ich habe immer eine To-do-Liste an meinem Platz am Küchentisch liegen, ohne die ich aufgeschmissen wäre und einkaufen ohne Einkaufszettel wäre eine mittlere Katastrophe, Termine merken ohne Kalender, geht gar nicht! Dagegen kann ich auch heute noch Lieder, die ich mag und gerne höre, relativ schnell auswendig. Unser Gehirn lernt und merkt also selektiv. Das merken wir auch gerade wieder bei unserer Tochter, die sich mit dem Auswendiglernen des kleinen 1×1 plagt. Gedichte und Liedtexte, DinA4 Seiten lang, lernt sie völlig problemlos und mit viel Spaß an einem Nachmittag fehlerfrei auswendig, aber diese verflixten Zahlenreihen wollen partout nicht in ihren Kopf. Ich erkenne mich darin natürlich wieder. Auch ich fand die Welt der Zahlen früher in der Schule eher lästig und unnütz und tat mich dementsprechend schwer. Aber sind es letztendlich nicht auch nur Wörter, die aneinandergereiht werden müssen? Ist auswendig lernen nicht gleich auswendig lernen? Scheinbar nicht. Habe ich deshalb jetzt Lust mich näher mit der Gehirnforschung zu befassen? Nein! Aber interessant ist es irgendwie schon, oder?! 😉

Eines meiner absoluten Lieblingslieder damals: The Cure – How beautiful you are, Achtung ich singe jetzt laut mit 😉

Das Bild das im Video gezeigt ist, hing übrigens lange als großes Poster in meinem Zimmer. 🙂

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richtig gute live Musik

Die KLP ist nun wieder vorbei und der Landkreis wieder deutlich leerer. Das beste an der KLP finden wir die zahlreichen Liveauftritte richtig guter Bands. Da haben wir uns auch dieses Jahr einige angeschaut und gehört. Am besten haben uns Helmut Heine & Jörg Bobrik gefallen, so gut dass wir gleich zwei mal da waren 😉

Beim zweiten mal hatte ich meine Kamera dabei, um euch auch was zeigen zu können. Gestern war ich dann den ganzen Tag damit beschäftigt, die drei Videos, die ich gemacht habe, auf Youtube hochzuladen. Tja, der Nachteil, wenn man auf dem Land wohnt, ist eindeutig laaaaaaaangsames Internet. Man braucht viel Zeit. 🙂

Mein persönlicher Favorit:

Die Tonqualität war live und vor Ort zwar deutlich besser, als es meine billige Digicam aufnehmen konnte, aber ich denke man bekommt trotzdem einen guten Eindruck. Wir werden mal im Auge behalten, wann der nächste Auftritt der beiden ist und sicher noch mal hin gehen.

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neuer Lieblings-Radiosender

Ganz nebenbei habe ich im Urlaub übrigens auch einen tollen Radiosender für mich entdeckt: Radio Nora. Zielgruppe sind Leute wie ich, die ihre Jugend in den 80ern verbracht haben, es überlebt haben und sich sogar gerne erinnern! Rund um die Uhr nur Musik aus den 80ern und ein bißchen 70er. Toll! Was habe ich früher ganze Nachmittage damit verbracht mit meinem Kassettenrecorder vor dem Radio zu hocken und die neuesten Lieder aus den Charts (damals hieß das allerdings noch Hitparade) aufzunehmen und was hat man sich immer über die blöden Moderatoren geärgert, die immer mitten ins Lied gequatscht haben. 🙂 Die Kassetten wurden dann mit Freunden getauscht und in der nächsten Woche dann wieder überspielt. Hach ja….. Das waren noch Zeiten! Die Zeit, die mein Sohn jetzt am Computer verbringt, habe ich glaube ich vorm Radio gesessen. Oder am Telefon, auch eine Lieblingsbeschäftigung (wink zu Alexandra 😉 ). Damals nur viel teurer als heute in Zeiten von Flatrates. Da wurde regelmäßig gemeckert, dass die Tochter schon wieder das Telefon blockiert, obwohl man sich doch gerade erst in der Schule voneinander verabschiedet hat.

Ein weiterer Vorteil gegenüber den 80ern ist das Internet, über das ich als Livestream auch hier meinen neuen Lieblingssender empfangen kann. Und wieder ein Hoch auf die Flatrate!!! 🙂

Ja, auch ich lehne neue Technik nicht rundweg ab. Das Internet würde ich doch schmerzlich vermissen, wenn es plötzlich nicht mehr da wäre. Obwohl es ja früher auch prima ohne ging.

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Im Moment läuft im Wendland, wie jedes Jahr zu dieser Zeit, die Kulturelle Landpartie (kurz KLP). Dort öffnen Künstler und Kunstschaffende ihre Höfe und Werkstätten und zeigen, was sie außer Widerstand gegen Castortransporte zu leisten, sonst noch so können (oder meinen zu können 😉 ). In dieser Zeit ist hier immer viel los, weil ganze Horden von Touristen aus den Städten ins Wendland einfallen und von Dorf zu Dorf ziehen, um zu konsumieren, was hier so geboten wird. Manch einem sind diese vielen Leute nicht so willkommen, aber vieles lohnt sich eben auch anzuschauen und so beißt man halt die Zähne zusammen und denkt sich: bald ist es ja wieder vorbei, dann wird es wieder ruhig hier.

Neben Kunst und Kunsthandwerk gibt es an vielen Wunderpunkten (so werden die Veranstaltungsorte genannt) auch Essen und Getränke, Theater- oder Zirkusvorstellungen und jede Menge Live-Musik. Wir waren gestern in Weitsche auf einem Konzert von MUUL OP!, zwei Musikern aus dem Wendland (Kurt Herzog und Folli Jahncke (ex Madsen)), die sich zusammen getan haben, um auf Plattdeutsch richtig coole Musik zu machen. Die Texte sind aus dem Leben im Wendland gegriffen und handeln von Themen, die uns bewegen. Die CD der beiden läuft seit ihrem Erscheinen beinahe im Dauerrepeat auf unseren CD-Playern und so hätte ich gestern eigentlich prima mitsingen können (wenn ich mich denn getraut hätte 🙂 ). Es hat Spaß gemacht die beiden live zu erleben, auch wenn es ziemlich kalt war. Sie treten noch ein paar mal auf, z.B. auch am Freitag in Gorleben, wo sich ganz viele Künstler und Besucher zur großen KLP Widerstandspartie einfinden werden. Da sind wir dann auch dabei, hoffentlich wird es bis dahin etwas wärmer!

ja, sehr unscharf, ich weiß, aber ohne Blitz und mit billiger Kamera....

ja, sehr unscharf, ich weiß, aber ohne Blitz und mit billiger Kamera….

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Blockflötenzuwachs

Ich habe mir eine neue Blockflöte gekauft. Aber diesmal eine richtig gute. Für den Anfang hatte ich ja günstige Kunststoffflöten gekauft und das hat auch gereicht, für den Anfang. Aber jetzt, da ich weiß, dass ich auf jeden Fall weiter Blockflöte spielen möchte und auch seit 2 Monaten Unterricht an der Musikschule habe, habe ich mein Rest-Weihnachtsgeld dafür genommen, mir die Flöte zu kaufen, die mein Flötenlehrer mir empfohlen hat:

Eine Moeck Rottenburgh Sopran Blockflöte.

... aus Birnbaum

… aus Birnbaum

Die muß jetzt erst mal gaaaanz langsam eingespielt werden. Jeden Tag nur ein bißchen, zu Anfang nur ein paar Minuten.

Ich weiß nicht, ob ihr das nachvollziehen könnt, aber ich bin bei hochwertigen Dingen immer sehr,…. wie soll ich sagen? …. ehrfürchtig? Ich könnte sie stundenlang nur anschauen und bestaunen. Wie sorgfältig sie gearbeitet ist. Wie schön die Maserung des Holzes ist…. Mit besonders schön eingebundenen Büchern geht mir das auch so, oder bei anderen aus Holz gearbeiteten schönen Sachen, wie z.B. meiner Holzschale. Selbst wenn die meisten Sachen nur noch mit Maschinen gefertigt und nicht mehr reine Handarbeit sind, schön sind sie trotzdem! Allein schon durch das Material! Und ich habe jetzt wieder einen neuen kleinen Schatz 😉

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Zum 28. mal gibt es in diesem Jahr die Musikwoche Hitzacker und ich war gestern da. Bei einem Konzert von Dorothee Oberlinger, laut meinem Blockflötenlehrer die derzeit weltbeste Blockflötistin und außerdem Echopreisträgerin 2008. Ich habe schon eine CD von ihr und auch schon diverse Videos auf Youtube angeschaut und als ich dann in der Zeitung gelesen habe, dass sie im Rahmen der Musikwoche auftritt, wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, sie mal live zu sehen. Die Musik ist nicht so meins, wirklich nicht, aber ich finde es dermaßen beeindruckend wie schnell Frau Oberlinger spielt und wie leicht das dabei aussieht, dass mir die 20 Euro für die günstigste Kategorie Eintrittskarten doch nicht zu teuer waren. Und es hat sich gelohnt! Ich hatte super viel Glück mit meinem Platz und saß an der Seite auf der Bühne ca. 3 m von den Musikern entfernt. Den Lautenspieler habe ich nur von hinten gesehen, schade, aber eigentlich egal, denn Dorothee Oberlinger konnte ich perfekt von der Seite beobachten. Wahnsinn, dass krieg ich nie so hin, auch wenn ich jetzt seit ca. 2 Monaten Schülerin an der Musikschule Lüchow-Dannenberg bin, so gut werde ich in diesem Leben nicht mehr (das bestätigte mir übrigens auch mit einem netten Lächeln mein Flötenlehrer 😉 ). Aber das macht nichts, denn Spaß macht es trotzdem!

Schaut mal, hier ist ein etwas älteres Video von Dorothee Oberlinger. Die beiden Herren mit Viola und Laute waren gestern auch dabei.

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