Archive for the ‘gelesen’ Category

Lieblingsbeschäftigung lesen

Ich finde, es gibt fast nichts schöneres, als es sich mit einem guten Buch auf der Couch gemütlich zu machen. Jetzt ist ja auch das Wetter wieder danach, dass man sich lieber eher drinnen in der Nähe des Ofens aufhält, als in Nebel und Nieselregen draußen. Wie entscheidet ihr denn so, was ihr als nächstes lesen wollt? Da gibt es ja die verschiedensten Möglichkeiten. Die einen gehen nach den Bestsellerlisten, die anderen lesen nur bestimmte Genres, wieder andere lesen alles was sie in die Finger kriegen. Ich habe früher eindeutig zur dritten Kategorie gehört, aber als dann die Kinder kamen und die Zeit gut eingeteilt werden wollte, wurde ich etwas wählerischer was den Lesestoff anging. Jetzt sind die Kinder zwar alle schon so groß, dass sie nicht mehr einen Großteil meiner Zeit beanspruchen, aber wählerisch bin ich geblieben, da meine Zeit immer noch kostbar ist.

Bei der Auswahl gehe ich meistens erst mal nach Themen die mich interessieren, das sind je nach Stimmung Krimis (aber keine Blut triefenden Psychothriller), Fantasy (da auch gerne Jugendbücher), oder auch mal was Lustiges, oder ich verschlinge Sachbücher zu dem Thema was mich aktuell bewegt. Da die Auswahl aber auch bei diesen Einschränkungen noch immens ist, lasse ich mich gerne von Buchempfehlungen inspirieren, sei es durch Bekannte, durch Blogs, oder auch durch Zeitungsartikel. Ich finde es toll, wenn jemand sich die Mühe macht eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, allerdings habe ich selber so überhaupt gar keine Lust dazu. Wieder die Sache mit der kostbaren Zeit 🙂 . Manchmal lese ich ein Buch auch einfach deswegen, weil ich den Titel interessant finde, oder weil mir das Cover gefällt. Wenn man das Buch nur leiht, geht man da ja kein Risiko ein. Wenn es doof ist, liest man es halt nicht weiter und gibt es ungelesen wieder zurück. Hat mir ein Buch ausgesprochen gut gefallen, lese ich auch die anderen Bücher dieses Autors. Das ist allerdings manchmal enttäuschend.

Meinen Lesenachschub beziehe ich fast ausschließlich aus der örtlichen Bücherei und der Onleihe. Es kommt inzwischen nur noch ganz selten vor, dass ich mir ein Buch kaufe und wenn, dann eher ein Sachbuch, als einen Roman. Den liest man eh meistens nur ein mal und dann steht er im Regal und staubt ein. Früher habe ich mich auch auf Flohmärkten mit Büchern eingedeckt. Doch nach einigen Umzügen, habe ich meinen Bücherbestand drastisch reduziert. Heute kaufe ich nur noch Bücher, die ich wirklich gerne haben möchte, wenn es geht gebraucht, z.B. bei Medimops oder ich tausche sie bei Tauschticket. Viele lieben ja den Geruch neuer Bücher, ich liebe den Geruch von gebrauchten, viel gelesenen Büchern, vielleicht weil ich schon als Kind sehr viel in der Bücherei war und das einfach so ein Kindheitsgeruch ist, der verbunden ist mit der Erinnerung an viele gemütliche Stunden, in denen ich in fremde Welten abgetaucht bin.

Ich liebe es auch jetzt noch, wenn ich ein Buch finde, was mich wirklich mitreißt, in das ich versinken kann. Aber dabei kommt es mir auf die Geschichte an sich an, darum ist es mir eigentlich egal, ob das Buch eines aus Papier ist, oder ob ich es als Ebook auf meinem Reader lese. Ganz auf „echte“ Bücher verzichten würde ich allerdings nicht wollen, allein schon wegen des Geruchs und dem Gefühl des Papiers an meinen Fingern, aber ich weiß den Vorteil von Ebooks durchaus zu schätzen, wenn ich jederzeit rund um die Uhr die Möglichkeit habe mir Lesestoff zu besorgen, ohne auf Öffnungszeiten von Bücherei oder Buchhandlung angewiesen zu sein.

Natürlich habe ich auch meinen Kindern immer und sehr viel vorgelesen. Das brauchte man mir nicht erzählen, dass das wichtig ist. Und zumindest an zwei habe ich die Leselust weitergeben können. Und was mich am meisten freut: scheinbar auch den Geschmack. Es ist schon toll, wenn man sich mit den eigenen Kindern über die gelesenen Bücher austauschen kann. Am meisten freue ich mich, dass auch Malin jetzt meine Bücher (z.B. Ronja Räubertochter), die ich noch aus meiner Kindheit besitze, liest und genauso begeistert ist, wie ich damals. Jetzt ist sie gerade bei „Harry Potter“ angelangt. Ich war zwar selber schon erwachsen, als ich die Bücher gelesen habe, sehe aber trotzdem jetzt mit großer Begeisterung zu, wie sie dem nächsten Band entgegen fiebert und versucht ihren großen Bruder oder mich auszufragen, wie es denn weitergeht 😉 (obwohl das manchmal auch nerven kann) Da lese ich ihr auch gerne hin und wieder mal vor, auch wenn sie schon sehr gut selber lesen kann.

Auch haben meine Kinder schon festgestellt, dass Buchverfilmungen häufig nicht an ihre Vorlage heran reichen. Es gibt ein paar wenige, von denen ich genauso begeistert bin, wie von den Büchern (z.B. Herr der Ringe), aber meistens ist es doch so, dass man sich nach dem Film denkt, na ja, hätte ich mir auch sparen können. Das eigene Kopfkino ist eben einfach unschlagbar!

So, jetzt mache ich mir einen Tee und verkrümel mich wieder auf die Couch. Mein Buch wartet schon……

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Terry Pratchett ist tot

Bildquelle: vebidoo.de

Bildquelle: vebidoo.de

Einer meiner absoluten Lieblingsautoren ist gestern nun auch von Tod abgeholt worden, wahrscheinlich hat er gesagt: „NUN TERRY, ES IST SOWEIT…“…. Seine Bücher kann man entweder bescheuert finden oder man liebt sie, dazwischen gibt es nichts. Ich gehöre zur zweiten Sorte Mensch. Ja, ich gebe zu, es hat ein wenig gedauert, bis ich mich so wirklich auf die Scheibenwelt einlassen konnte und ich finde nicht alle Bücher von Sir Terry genial, aber je mehr ich gelesen habe, umso netter ist es immer wieder die schon bekannten Figuren zu treffen. Meine Lieblingsbücher sind die Märchen aus der Scheibenwelt, mit den kleinen blauen Männern, den Wir-sind-die-Größten und ihrer Hexe Tiffany Weh sowie ihren Kolleginnen (Kleine freie Männer, der Winterschmied und das Mitternachtskleid). Seufz, Terry Pratchett ist tot, was wird nun aus der Scheibenwelt und ihren Bewohnern? Sie leben in seinen Büchern und in vielen Herzen weiter! (lesenswerter Artikel zum Thema in der SZ)

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Ich lebe seit 2010 (ziemlich) vegetarisch, nachdem ich als Jugendliche schon einmal 2 Jahre durchgehend auf Fleisch verzichtet habe. Viel Fleisch gegessen habe ich danach nie mehr, weil es mir einfach nicht so gut geschmeckt hat und ich die Zubereitung schon immer ziemlich eklig fand. Aber mit dem Mainstream zu schwimmen war halt irgendwann einfacher, als immer zu sagen: Nein ich esse kein Fleisch und sich dann immer rechtfertigen zu müssen.

2010 gab es dann eine Ausgabe vom Greenpeace Magazin mit dem Thema „Essen Spezial“, danach war ich wieder überzeugter Vegetarier. Ich bin ein visueller Mensch, d.h. ich sehe sofort Bilder vor meinem inneren Auge, wenn ich etwas erzählt oder beschrieben bekomme. Die Bilder, die die Artikel aus der Zeitschrift in mir weckten ließen es nicht mehr zu, dass ich Fleisch aß. Das Buch „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer welches ich daraufhin kaufte und las bestärkte mich noch in meinem Entschluß, auch wenn man sich immer noch einreden konnte, dass die von Mr. Foer beschriebenen Zustände ja in den USA herrschten und es in Deutschland vielleicht nicht ganz so schlimm ist (obwohl ich es eigentlich auch damals schon besser wußte, aber wie leicht lassen sich die Augen verschließen!). In den letzten zwei Jahren habe ich dann wirklich so gut wie kein Fleisch mehr gegessen, nur ganz selten mal etwas aus dem Bio-Sortiment und das auch nur mit schlechtem Gewissen.

Jetzt habe ich gerade das Buch von Andreas Grabolle „Kein Fleisch macht glücklich“ gelesen und jetzt esse ich nicht mal mehr Bio-Fleisch und bin auf dem Weg so eine Art Veganer zu werden. Ich sage „so eine Art“, weil ich nicht vorhabe auf Honig zu verzichten, denn wir haben selber Bienen und ich weiß, dass mein Mann sich gut und artgerecht um sie kümmert. Und wenn wir nächstes Jahr wieder eigene Hühner haben, werde ich auch wieder guten Gewissens Eier essen. Manch einer mag das inkonsequent finden, doch ich bin nicht generell gegen Nutztierhaltung. Nur das was auf dem heutigen Nahrungsmittelmarkt stattfindet ist „unter aller Sau“! Die Tiere werden als Artikel behandelt, die möglichst großen Nutzen bei möglichst geringen Kosten bringen müssen. Das will ich nicht mehr unterstützen, darum esse ich keine tierischen Produkte mehr, die aus industrieller Produktion stammen und da zählt leider auch so manches Bio-Fleisch zu. Meine Familie habe ich noch nicht so weit, dass sie mitmachen, aber durch konsequentes Vorleben und Aufklären hoffe ich, sie so nach und nach zu pflanzlicher Ernährung bekehren zu können. Leckere Rezepte gibt es ja nun auch zu hauf (z.B. in diesem tollen Kochbuch)und wenn man ein wenig drauf achtet, ist es auch nicht so schwer, sich auch mit pflanzlicher Nahrung alleine sehr gesund zu ernähren, ohne dass man irgendwelche Pillen schlucken müßte, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Andreas Grabolles Buch kann ich wirklich voll und ganz empfehlen, da es mir sehr gut recherchiert scheint und umfassend alle Fragen anspricht, die eine Umstellung zu veganer Ernährung mit sich bringt und auch gleich die Antworten gibt. Auch derVegetarier Bund Deutschland empfiehlt „Kein Fleisch macht glücklich“.

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vier sind dann mal welt

WELTREISE ALS FAMILIE - UND DANACH?

Eltern sein - Familie leben

Bindung aufbauen. Beziehung stärken. Neue Wege gehen.

Hobbyweltverbesserer Blog

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