Archive for the ‘Garten’ Category

erster Ferientag

In Niedersachsen sind Ferien, endlich! Auch wenn es ein sehr kurzes Schuljahr war, zog es sich am Ende doch wieder wie Kaugummi. Für den heutigen Ferienbeginn waren allerdings über 30°C angesagt und der Wetterdienst hat ausnahmsweise mal recht behalten. Es ist ein heißer Sommertag und damit so gar nicht mein Wetter. Darum waren wir auch heute morgen schon ganz früh einkaufen, haben die Schulbücher für’s nächste Schuljahr bestellt und sogar schon die neuen Hefte, Zirkel, Geodreieck etc. gekauft, damit wir es erstens: aus dem Kopf haben und damit zweitens: Malin nicht mehr jeden Tag fragen kann: „Wann kaufen wir denn die neuen Schulsachen?“ Nachdem dann zu Hause die Einkäufe verstaut und alle neuen Hefte beschriftet waren, habe ich es mir erst mal mit meinem Krimi auf dem Bett gemütlich gemacht, im herrlich kühlen Schlafzimmer, und die letzten 60 Seiten, die ich gestern abend wegen zufallender Augen nicht mehr geschafft habe, gelesen. Danach war auch die Waschmaschine fertig und ich habe die Wäsche im Garten auf unserer Wäschespinne aufgehangen und dabei festgestellt, dass es sich durch den leichten Wind heute auch bei 30°C gut aushalten lässt, sofern man ein schattiges Plätzchen findet.ersterFerientag1Also schnell das Strickzeug raus geholt, Strandkorb aufgedeckt und Seele baumeln lassen, fernab von den Massen in Freibädern und Badestränden. Das kommt meiner Vorstellung von einem gelungenen Ferientag schon sehr nahe……

Inzwischen ist die Sonne rum gekommen und im Strandkorb wird’s zu warm. Aber drinnen sind immer noch angenehme 20°C. Wie gut dass man, wenn man frei hat, immer die Wahl hat. 😉

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PferdWir haben zur Zeit einen Gast bei uns auf dem Hof. Das ist Jessie, das Pony vom Nachbarn und sie hilft uns beim Rasen mähen. Ganz brav frisst sie auch nur das Gras und lässt Blumen und Sträucher in Ruhe. Finden wir total super! Vor allem, weil wir wirklich so gar keine Arbeit mit ihr haben, sie wird morgens gebracht, frisst dann so vor sich hin und wird abends wieder abgeholt und in den heimischen Stall gebracht. Und als Gegenleistung reicht ihr das selbst „geerntete“ Gras. So sind alle zufrieden, Nachbarn, Pferd und wir. 🙂 Zudem ist es noch total schön ihr zu zu gucken, wie sie sich ganz allmählich über’s Grundstück arbeitet (knurps, knurps,…. )

Die Enten fressen die Schnecken, das Pferd das Gras, jetzt brauchen wir nur noch ein Tier welches das Unkraut aus den Beeten frisst und das Gemüse und die Blumen stehen lässt, dann kann ich den Sommer strickend auf der Bank verbringen 😉 hihihi

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Auch wenn hier gestern noch geradezu sommerliche Temperaturen herrschten, ist doch eindeutig Herbst. Meine allerliebste Lieblings-Jahreszeit! Morgens liegt häufig der Nebel auf den Wiesen, was so schön aussieht, dass man das ungemütliche Schmuddelwetter, welches damit oft einhergeht klaglos akzeptiert. Die Blätter färben sich, aber es blühen auch noch einige Blumen, alles ist bunt und wenn die Sonne scheint, hat sie noch so viel Kraft, dass man vor dem Haus auf der Bank sitzen  und sich still darüber freuen kann. Okay, die Tage werden kürzer, das ist nicht so schön. Es ist morgens noch dunkel wenn man aufsteht, wodurch es einem irgendwie noch früher erscheint, aber bald sind ja Ferien und wir können ausschlafen. Abends würde ich gerne schon ein paar Kerzen anzünden, aber ich trau mich nicht wirklich, weil Loony doch ziemlich tollpatschig ist und so ganz „unkatzig“ alles runterschmeißt. Alles in allem ist der Herbst aber für mich mit Gemütlichkeit verbunden und natürlich gehören auch diverse Basteleien dazu. Zum Beispiel der Klassiker: KastanienmännchenKastanienMalin hat eine ganze Tasche voll gesammelt, verbastelt haben wir erst ein paar. Aber auch so pur sind Kastanien einfach schön, z.B. als Handschmeichler in der Hosentasche mitzutragen.

Als nächste Bastelei steht Kürbisschnitzen auf dem Programm und das Material für die diesjährige Laterne ist auch schon gekauft.

Die Gartensaison nähert sich für uns auch dem Ende. Das letzte Obst, die Quitte, ist nun geerntet und wird nach und nach zu Gelee, Marmelade und Kompott verarbeitet.QuittenKohl haben wir nicht im Garten, wegen der vielen Schnecken, die wir nicht noch fetter füttern wollten, so dass die Quittenernte dieses Jahr die letzte Ernte war. Der Marmeladenvorrat ist gut aufgefüllt und wird locker bis ins nächste Jahr reichen. Da kann man sogar noch das ein oder andere Glas verschenken. Jaaa,….. über die Weihnachtsgeschenke machen wir uns auch so langsam die ersten Gedanken…… So geht das Jahr dahin. 😉

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Holunderblütensirup

Auch wenn unser Garten durch die örtliche Schneckenplage nicht wirklich Gemüse-tauglich ist, gibt es doch allerlei leckeres zu verarbeiten. Im Moment blüht der Holunder, darum gibt es bei uns jetzt mal Holunderblütensirup.

5 Blütendolden gepflückt...

5 Blütendolden gepflückt…

250 g Zucker in 500 ml Wasser aufgelöst und Blüten sowie 1 in Scheiben geschnittene Bio-Zitrone 2 Tage lang ziehen lassen

250 g Zucker in 500 ml Wasser aufgelöst und Blüten sowie 1 in Scheiben geschnittene Bio-Zitrone 2 Tage lang darin ziehen lassen….

filtern, mit 1 Pck. Zitronensäure aufkochen, abfüllen, fertig!

filtern, mit 1 Pck. Zitronensäure aufkochen, abfüllen, fertig!

Schmeckt lecker in Mineralwasser, Apfelschorle oder Sekt. 🙂

Man kann natürlich auch deutlich größere Mengen davon herstellen und sich einen Vorrat anlegen, aber ich mag lieber den Sirup aus den Holunderbeeren, darum lass ich die meisten Blüten lieber wo sie hin gehören.

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Sommer

Ja, ich weiß, es ist ja noch gar kein Sommer, aber mir hängt er jetzt schon zum Hals raus. Ich gehöre zu den Leuten, die den Sommer nicht soooo toll finden. Meinetwegen könnte das halbe Jahr Frühling sein, gefolgt von einem halben Jahr Herbst und dann wieder Frühling…… Ich mag es weder wenn es sehr kalt ist, noch wenn es sehr warm ist und mir ist es jetzt schon zu warm. Ja, ich weiß, da gehen die Meinungen auseinander, aber die Temperaturen sind nicht das Einzige was mich am Sommer stört. Zum einen wären da die Mücken (Mistviecher), die mich scheinbar besonders lecker finden und mich die halbe Nacht mit ihrem ewigen sssss wach halten. Und fast jede Nacht schafft es eine von diesen lästigen Blutsaugerinnen sich irgendwie durch das Moskitonetz zu mogeln und, wie gesagt, mein Blut mögen sie am liebsten. Die Folge davon: juckende Arme, Füße und wo sie sonst noch dran kommen. Bei geschlossenem Fenster schlafen würde sicher helfen, geht aber gar nicht!!

Und dann die Schnecken, meine persönlichen Erzfeinde in unserem Gemüsegarten. Letztes Jahr habe ich an dieser Stelle auch schon ausführlich über diese schleimigen Kreaturen geschimpft. Für dieses Jahr hatten wir beschlossen, dass wir nur die Sachen anpflanzen, die die Schnecken bisher nicht angerührt hatten, also scheinbar nicht mochten. Das waren Tomaten, Erbsen und Bohnen. Ziemlich einseitig aber egal. Ich war nicht bereit mir wieder soviel Arbeit umsonst zu machen. Doch ich hätte auch gerne mal wieder Zucchini gehabt. Im ersten Jahr hier hat das auch geklappt. Also habe ich zusätzlich 11 Zucchinipflanzen auf der Fensterbank groß gezogen und als sie schon richtig groß waren, ins Beet gesetzt, mit der Hoffnung dass es wenigstens 1 oder 2 schaffen, gegen die Schnecken zu bestehen.

3 Tage hat es gedauert, bis alle 11 Pflanzen so aussahen:Schneckenalarm_2komplett auffgefressen von der Schneckenarmee, obwohl ich jeden Tag viele viele viele abgesammelt habe. Tja, wieder keine Zucchini aus dem eigenen Garten dieses Jahr. Aber was mich echt völlig geschockt hat, diese blöden kleinen Schleimer fressen plötzlich auch die Pflanzen, die sie die letzten Jahre mit dem Hintern nicht angeguckt haben.

5 Tomatenpflanzen sind nur noch Stengel ohne Blätter

5 Tomatenpflanzen sind schon nur noch mickrige Stengel ohne Blätter

Frithjof meinte, sie würden halt das fressen was da ist. Aber warum fressen sie dann das Unkraut nicht?! Davon ist auch genug da! Nein, die wollen mich fertig machen! Diese Sch…. Kriecher! Gift werde ich trotzdem nicht streuen, nicht etwa weil mir die Schnecken dann leid tun würden (die nicht, Tierliebe hin oder her!), aber wir wollen das Gemüse ja essen und wer kann schon so genau sagen, ob nicht doch etwas von dem Gift in die Pflanzen geht?!

Letztendlich wird es vielleicht doch irgendwann darauf hinaus laufen, dass ich mich, wie schon einige vor mir hier im Dorf, geschlagen gebe und keinen Gemüsegarten mehr pflanze. Aber noch gebe ich nicht auf! Viele Tomatenpflanzen sehen noch gut aus, die Bohnen kommen gerade erst und die Erbsen schaffen das auch, zumindest die meisten. Einige sind auch schon ziemlich angenagt.

wobei die Häuschenschnecken nicht die schlimmsten sind, viel zerstörerischer sind die Nacktschnecken

wobei die Häuschenschnecken nicht die schlimmsten sind, viel zerstörerischer sind die Nacktschnecken, die kommen über Nacht und morgens ist das Beet leer

So und dann kommen als nächstes, wenn es noch ein bißchen wärmer wird, die Bremsen gemeine Stechfliegen, die einem jeden Besuch in der Badekuhle und jede Fahrradtour verleiden.

Seufz, ich freu mich auf den Herbst……. Nein, wir haben ja auch einiges an Obst im Garten, welchem die Schneckeninvasionen nix ausmacht. Wir werden wieder viele Johannisbeeren haben dieses Jahr und hoffentlich auch dieses Mal Kirschen ohne Maden. Mal sehen wie die Apfelernte ausfällt. Letztes Jahr hatten wir nur ein paar wenige, die am Baum vergammelt sind, weil das Wetter so blöd war.

Aber so ganz heiß werden muß es meinetwegen nicht. 😉

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Satelliten-Frosch

Letztes Jahr hat uns regelmäßig ein Laubfrosch in unserem Garten besucht. Vor ein paar Tagen entdeckte Tom wieder einen, vielleicht sogar den gleichen (?), Frosch an einem eher ungewöhnlichen Ort und dort kommt der kleine grüne Kerl nun immer wieder hin und ruht sich aus von den Strapazen seines Froschlebens.

Sat_Frosch_1

Unsere Satelliten-Schüssel ist an einem alten rostigen Rohr befestigt.

Sat_Frosch_2

Und da hockt er nun drin, der kleine Hüpfer.

Witzig, was sich Tiere manchmal für Plätze aussuchen! 🙂 Abends hört man nun auch manchmal schon die Frösche wieder quaken. Noch ein Zeichen, dass der Winter endgültig vorbei ist. Hab ich auch gar nichts gegen!

Jetzt sind hier erst mal Osterferien und das Wetter passt wunderbar dazu. Ich setze mich gleich mit meinem Tee auf die Bank und stricke weiter an meinen Waldgeistern, den ersten habe ich schon fertig.

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Juhuuu, Krokusse!

Jedes Jahr freue ich mich wie ein kleines Kind über die ersten Krokusse. Wie kleine Farbklekse tauchen sie überall auf Rasen, rund um Bäume und in Beeten auf.Krokusse_1Krokusse_2Krokusse_3Sie bringen die ersten Farben des Frühlings. Nach Wintern mit viel Schnee und großer Kälte ist die Freude noch größer, aber auch nach diesem, bei uns, eher milden Winter kann ich mich an diesen kleinen Blümchen kaum satt sehen.

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