Archive for the ‘Familie’ Category

der große Umpf

Wir haben die Tage festgestellt, dass Bee Jay jetzt seit fast genau einem Jahr bei uns ist. Er ist so gut in der Familie angekommen, dass es uns schon viel länger vorkommt. Wir können uns gar nicht mehr vorstellen, wie es ohne ihn war. 😉

Inzwischen haben die Katzen ihn auch längst akzeptiert und fauchen ihn nur noch an, wenn er wirklich zu aufdringlich wird. Er weiß auch jetzt ganz genau, dass er die Enten und Hühner nicht jagen darf, aber wenn keiner guckt, würde er es sicher trotzdem tun, deshalb bleibt der Zaun, den wir damals gebaut haben stehen. An der Leine gehen klappt auch viel besser als zu Anfang. Natürlich zieht er noch immer mal wieder, aber wenn man konsequent bleibt und es ihm nicht durchgehen lässt, kann man ganz entspannt mit ihm durchs Dorf gehen. Der Rückruf beim Freilauf klappt auch prima, sofern wir den Zeitpunkt nicht verpassen an dem es zu spät ist. Er ist halt durch und durch ein Jäger und liebt besonders die Krähen auf den Feldern. Wenn er erst mal losgerannt ist, lässt er sich dann nicht mehr zurückrufen, kommt aber freudestrahlend zurück, wenn er alle Vögel erfolgreich aufgescheucht hat. Sagt man ihm aber rechtzeitig, also bevor er los rennt, „Nein!“, bleibt er bei uns. Zwar mit deutlichem Ach-Manno-Gesichtsausdruck, aber immerhin. 🙂

Wie alle Hunde liebt Bee Jay feste Abläufe. Dazu gehören die festen Fütterungszeiten und natürlich der regelmäßige Gang mit Herrchen und Frauchen um die Häuser morgens bzw. abends. Sobald Frithjof dann seine Mütze aufsetzt, macht Bee Jay so witzige umpf-Geräusche, weshalb er von uns den Spitznamen „der große Umpf“ bekommen hat. Wahlweise auch „Sesamstraßenmonster“, wegen seiner gigantischen Fellmassen. Als er zu uns kam, war er ja gerade geschoren und seit dem kämpfen wir den nie endenden Kampf gegen die Unmengen an Unterwolle, die er produziert. Da er viel draußen ist, konnten wir über das Jahr nicht verhindern, dass die ein oder andere Stelle an den Innenseiten der Beine z.B. oder am Bauch doch so weit verfilzte, dass mit der Bürste kein Durchkommen mehr war. Der Entfilzungskamm, den ich gekauft habe ist auch nur stellenweise gut zu gebrauchen, so dass wir manche Knüddel einfach raus schneiden mussten. Bee Jay lässt das Bürsten/Kämmen zwar mit einer stoischen Geduld über sich ergehen, vor allem wahrscheinlich, weil er weiß, dass vielleicht ein oder zwei Leckerli nach getaner Arbeit drin sind 😉 , aber so die richtige Lösung haben wir in dem Fall noch nicht.

Doch in allem anderen macht es wirklich großen Spaß mit ihm zusammen zu leben.

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12 von 12 im April

Heute sind unsere 12 von 12 Geburtstags-12, denn unsere Jüngste „nullt“ heute das erste Mal. Meine Güte, 10 Jahre! Wo sind die nur geblieben?Als Geburtstagskuchen gab es die gewünschte (gekaufte) Schokotorte.Und dann endlich die Geschenke: KREISCH !!!! Hermines Zauberstab !!!!! 🙂Dazu passend, eine Schreibfeder mit Tinte. Für das vollkommene „Harry Potter Feeling“.Außerdem die ab heute wahrscheinlich wieder mal im Dauerrepeat laufende aktuelle „Dein Song“ CD. … und und und ….Nachdem dann endlich alles ausgepackt und begutachtet wurde, das traditionelle Geburtstagsfrühstück 😉Nach dem Frühstück musste ein weiteres Geschenk ausprobiert werden, endlich neue Inliner. Nachdem die alten zu klein wurden und wir auf keinem Flohmarkt welche in der passenden Größe gefunden haben, kam der Geburtstag gerade recht. Wie gut, dass man genug Omas und Opas hat, auf die man solche Wünsche verteilen kann. 😉 Schade, dass heute Regenwetter ist.Aber so kann das Kind wenigstens die ganzen Geburtstagsanrufe entgegennehmen. Das Tor sollte dieses Jahr mit Luftballons markiert werden. Machen andere ja auch so. Ja, ja,……Und dann das lange Warten auf die Gäste…. Ja, ihr seht richtig. Es sind nur 2 Kinder eingeladen. Unsere Kinder haben mit den Jahren durch eigene Erfahrung verstanden, dass es viel schöner ist, mit den besten Freunden im kleinen Kreis zu feiern, weil das meist viel harmonischer abläuft, als in großer Runde mit vielen Kindern, die eigentlich gar nicht zueinander passen.

So war es auch dieses Jahr sehr friedlich und nett, als wir mit dem kleinen Grüppchen in der Therme schwimmen waren.Zum Abschluss gab es Kartoffelsalat, von dem kaum noch etwas übrig ist (er war also lecker!) ….… und Würstchen, von denen noch ziemlich viele übrig sind. Vielleicht haben wir zu viel gekauft?!

Alle sind nun müde, satt und zufrieden, einschließlich uns Eltern. Wieder ist ein Geburtstag zu ende und ein neues Jahr beginnt. Und nächsten Monat wird unser Großer 17! Meine Güte, wo ist die Zeit geblieben? Ich wiederhole mich? Ja, aber ich kann es wirklich nicht fassen! So alt sind die Kleinen nun schon! 🙂

Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

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5 Jahre Wendland

Wir leben jetzt seit genau 5 Jahren in unserem Haus im Wendland. Und bis jetzt haben wir es noch keinen Tag bereut, hier her gezogen zu sein!So haben wir das Haus zum ersten mal gesehen. Leider finde ich die original Datei von den Fotos nicht mehr, darum habe ich sie aus unserem Fotoalbum abfotografiert. Von der Straße aus gesehen, sah das Haus eher wie eine Scheune aus, und so mancher hat sich gewundert, dass dort jemand wohnt 😉Seit dem hat sich schon viel getan und es wird noch weiter gehen, denn wir haben tatsächlich immer noch vor hier zu bleiben. Damit bin ich also dabei, meinen persönlichen Rekord zu brechen. 5 Jahre war bis jetzt die längste Zeit, die ich in meinem Erwachsenenleben in einer Wohnung /einem Haus gewohnt habe. 🙂Aber vorher war ich auch noch nie so verliebt in ein Haus. 🙂

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Sch… Schule!

Heute gab es Zeugnisse. Für unsere Tochter das erste Zeugnis mit Noten, in den ersten beiden Klassen gibt es ja „nur“ Beurteilungen. Es ist ein gutes Zeugnis, aber sie musste auch viel dafür tun. Unzählige Tränen sind geflossen bei diversen Hausaufgaben und Übungsstunden, gerade in Mathe. Ist es das wert? Sie fragte mich heute, ob ich stolz auf sie wäre. Natürlich bin ich stolz auf sie, aber doch nicht wegen der Noten, die über sie selbst doch eigentlich gar nichts aussagen, sondern darauf, dass sie es bisher geschafft hat, sich trotz des enormen Drucks, der auf ihr lastet, ihr freundliches Wesen beizubehalten. Das fällt ihr allerdings immer schwerer. Sie fängt an, sich anzupassen, weil sie so gerne dazu gehören will und darum haben wir begonnen, uns nun ernsthaft Gedanken über eine Alternative zur Regelschule zu machen. Denn es tut weh, zusehen zu müssen, wie unser Kind in eine Form gepresst wird, in die sie überhaupt nicht rein passt. Weil wir nicht erleben wollen, dass sie doch noch daran zerbricht, haben wir beschlossen, sie aus diesem Schulsystem zu befreien. Wir wollen es erst vielleicht mal mit der freien Waldorfschule (also einem anderen System) probieren. Ob das so die Lösung ist, wissen wir noch nicht, aber für unsere Tochter war es ein Zeichen der Erleuchtung, als wir mit ihr darüber gesprochen haben. Hey, ich bin meinen Eltern so wichtig, dass sie gemerkt haben, dass es mir hier nicht gut geht und sie versuchen mir zu helfen. Bei dem Gespräch sind auf beiden Seiten so einige Tränen geflossen und man konnte den Felsen förmlich hören und spüren, der ihr vom Herzen gepoltert ist. Für sie war es so selbstverständlich, dass sie da ganz einfach durch muss und es keine andere Möglichkeit gibt, dass sie sich einfach in ihr Schicksal gefügt hatte. Jetzt ist sie wahnsinnig erleichtert, dass sie gleich wieder ein Stück gewachsen ist.

Ihre Klassenlehrerin, eigentlich eine sehr nette und kompetente Frau, meinte heute zu den Kindern, wer ein gutes Zeugnis mit nach Hause bringt, könnte dafür bestimmt ein Buch bekommen (gleichzeitig gab es den neuen Gänsefüßchen-Katalog). Sie hat das sicher einfach nur so gesagt, ohne darüber nachzudenken, dass sie damit ziemlich genau unser System beschrieben hat und wie es funktioniert. Wer messbare Leistung bringt, kann mit Belohnung / materiellem Gewinn rechnen. Doch die Leistungen, die nicht offiziell bewertet werden, fallen dabei unter den Tisch. Die AGs, die die Kinder im Nachmittagsangebot belegt haben und die ja noch am ehesten die wahren Interessen und Stärken der Kinder widerspiegeln, werden noch nicht mal erwähnt, obwohl es sogar ein Feld dafür im Zeugnisformular gibt.

Ob die Waldorfschule nun besser ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist es erst mal einen Versuch wert, denke ich, da sie vom Konzept auch eher den Interessen und Veranlagungen unserer Tochter entspricht.

Wobei ich persönlich ja am liebsten ganz auf Schule verzichten würde. Das geht in Deutschland nur leider nicht, ohne in die Ilegalität zu gehen und den Kampf mit den Behörden scheuen wir ganz einfach zu sehr. Auswandern ist auch keine Option für uns, also müssen wir erst mal die hier vorhanden Möglichkeiten probieren. Doch dass Freilerner die glücklichsten und heilsten Menschen sind, davon bin ich inzwischen sehr überzeugt. Ich bin mehr oder weniger durch Zufall (oder Fügung) im Internet auf eine Freilerner Familie gestoßen, die mich sehr beeindruckt hat, weshalb ich mich in den letzten Wochen ziemlich intensiv mit dem Thema beschäftigt habe.

Es gibt zahlreiche Beispiele, dass Freilernen funktioniert (z.B. hier beschrieben). Auch bereits erwachsene Menschen, die ihren Weg machen, die nicht unter einer Brücke schlafen, die zum großen Teil wahrscheinlich sogar mehr gelernt haben, als so manches Schulkind und das ganz freiwillig und aus reinem natürlichem Interesse (z.B. André Stern). Deutschland ist auch so ziemlich das einzige Land, in dem man quasi zum Verbrecher gestempelt wird, wenn man seine Kinder zu Hause lernen lassen möchte.

Und obwohl man ja offiziell auch gar nicht die Wahl hat, bekommt man dennoch regelrecht ein schlechtes Gewissen, dass man seinen Kindern zumutet sich durch die Schule zu quälen. Bei manchen ist diese Qual nicht so deutlich spürbar, wie bei anderen. Unsere beiden großen Jungs rutschen da ja auch so durch, ohne große Probleme. Aber für andere, wie für unsere Tochter z.B., funktioniert es so jedenfalls nicht.

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Winterkatze

… ist Lui wirklich nicht. Sobald es etwas kälter ist, geht er nur noch für’s nötigste raus und verkriecht sich den Rest der Zeit drinnen. Im wahrsten Sinne des Wortes 😉lui

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Ich habe den tollsten Mann der Welt!

Frithjof hat gestern nach der Arbeit noch den großen Wochenendeinkauf erledigt, weil ich ja im Moment krank bin und hat mir aus dem Biomarkt eine große Wolke Spinnfasern mitgebracht, weil er einfach nicht dran vorbei gehen konnte, wo es doch genau meine Farben sind! spinnfasernUm nichts in der Welt würde ich diesen Kerl wieder her geben und ich bin allen Göttern immer noch dankbar für den Tag, an dem wir uns getroffen haben! Ausgerechnet jetzt ist aber meine Erkältung auch bei ihm angekommen und er hat furchtbar schlecht geschlafen, um dann heute morgen doch zur Arbeit zu fahren. Dafür gibt es erst mal einen Käsekuchen (der ist immer gut!) und ein Lied zum laut hören: Klick!

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blöde Grippe

Eigentlich ja nur ein „gripaler Infekt“, aber besser wird’s dadurch auch nicht. So erkältet war ich schon ewig nicht mehr. Die ganze Woche krank geschrieben, aber der Arzt meinte ich solle nicht nur liegen, sondern ruhig auch mal raus gehen. Also habe ich heute morgen, wie jeden Donnerstag, unseren Großen zur 3. Stunde in die Schule gefahren, da um die Zeit kein Bus fährt und er sonst zur 1. Stunde hin müßte und die Zeit in der Schule rumhängen müßte. Da ich schon mal in Dannenberg war, habe ich mir dann auch noch neuen Tee („Schietwetter“) im Teehaus und Lesenachschub in der Bücherei geholt.teeMittags habe ich mir den Rest Kürbissuppe von gestern warm gemacht, die wärmt schön von innen, und mich dann wieder auf die Couch verkrümelt, mittag

bis Malin von der Schule gekommen ist. Sie singt mir jetzt seit einer halben Stunde aus ihrem Zimmer raus was vor…. puh. Meinetwegen dürfte der Tag dann jetzt auch gerne schon vorbei sein, damit ich ins Bett kann. Aber die Hunde müssen ja auch noch gelüftet werden.

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