Archive for the ‘Augenblicke’ Category

Erwischt! Aber wir verraten nicht wo! 😉

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Wie jedes Jahr fand in Gorleben auch dies mal eine große Widerstandsparty im Rahmen der KLP statt.

Chaos Variete

Wendland Hippie Ohrkestra

Die Trekkerfahrten der Bäuerlichen Notgemeinschaft gingen dieses Jahr um das Zwischenlager und nicht wie sonst um den Salzstock

„Fressmeile“ 😉

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2016 neigt sich dem Ende zu und 2017 steht vor der Tür. Was war los bei uns im letzten Jahr? Es war ein relativ unspektakuläres Jahr, zumindest was uns persönlich betrifft.

Januar: ich fange wieder an, regelmäßig Yoga zu machen. Leider halte ich das wieder mal nicht bis heute durch. Inzwischen mache ich nur noch hin und wieder eine Yoga 1/4 Stunde und ärger mich, auch mal wieder, deshalb über mich selbst. Gut für einen guten Vorsatz für’s kommende Jahr.

Was wir allerdings beibehalten und nach wie vor tun, ist darauf zu achten, unseren Plastikkonsum so klein wie möglich zu halten und unseren Müll zu reduzieren, so weit es geht.

Im Februar stirbt Peter Lustig und damit gefühlt ein Teil meiner Kindheit. Er ist nur einer von vielen Stars und Idolen unserer Kindheit und Jugend, die dieses Jahr für immer diese Welt verlassen, was bleibt sind viele Erinnerungen, die wir mit ihrer Musik oder ihren Filmen verbinden.

Im April stoße ich auf das Thema Zucker, was mein Essverhalten nachhaltig verändert, indem ich meinen Zuckerkonsum radikal reduziere. Nur in der Adventszeit komme ich an Lebkuchen und Weihnachtsplätzchen nicht vorbei und will es auch nicht. Das gehört für mich einfach zu Weihnachten dazu! Aber jetzt sind die Lebkuchen alle und es geht wieder los mit dem weitestgehenden Verzicht auf Zucker.

Auch dieses Jahr sind wir im Mai im Rahmen der KLP auf der Widerstandsparty in Gorleben und hören auch an anderen Wunderpunkten die ein oder andere gute Musik.

Mein Ex-Freund stirbt, was mir mit Nachdruck die Vergänglichkeit des Lebens bewusst macht und wie wichtig es ist, dass wir jetzt leben und nicht alles auf später verschieben. Wer weiß, ob es für uns noch ein „später“ geben wird.

Im Juni bekommt unser Haus wieder ein Gesicht, bzw. neue Kopfbänder. Außerdem verbringe ich eine Woche in meiner alten Heimat und besuche Freunde und Familie.

Im September zieht Bee Jay bei uns ein und macht uns auch den Rest des Jahres viel Freude.

Im Dezember dann akzeptiert das auch die Katze und kommt wieder zurück zu uns.

Was das neue Jahr bringen wird, wissen wir noch nicht, nur eine Woche im Juni ist schon fest verplant. Ich werde eine der großen ökologischen Todsünden begehen und eine Kreuzfahrt nach Norwegen machen.

Ich weiß, es gibt zahllose gute Argumente gegen Kreuzfahrten und ich bin auch immer noch innerlich zerrissen, aber meine Gier ist dieses mal einfach größer als mein Umweltgewissen. Ich will schon so lange auf einem Schiff reisen. Es ist ein alter Traum von mir, der jetzt verwirklicht wird. Ob mir das dann auch wirklich gefällt, weiß ich noch nicht. Eigentlich ist so ein Kreuzfahrtschiff so gar nicht meine Welt! Also so überhaupt nicht! Aber der Gedanke, dass ich eine Woche mal nicht einkaufen muss, mir keine Gedanken darüber machen muss, was wir essen, nicht kochen muss, um mir dann nur das Genörgel der Kinder anzuhören, nicht aufräumen, keine Wäsche waschen, ….. das hat schon was! Der Rest der Familie bleibt übrigens zu Hause. Ich fahre mit meiner Mutter und ihrem Mann Uwe, die sogar ihre Balkonkabine mit mir teilen werden. Die beiden sind erfahrene Kreuzfahrer, so dass ich in dieser fremden Welt nicht ganz alleine sein werde 😉 . Und außerdem freue ich mich wahnsinnig darauf, die norwegischen Fjorde hautnah zu erleben!

Guckt mal, das ist das Schiff mit dem wir fahren:

Sag ich ja, so gar nicht meine Welt! Am meisten Angst habe ich davor, ob ich es eine Woche lang mit so vielen Menschen aushalte. Aber ich habe ja die Möglichkeit mich auf unseren Balkon zurückzuziehen und tagsüber mache ich einige Touren mit, auch mit vielen Menschen. Oh je oh je, hoffentlich bereue ich das nicht! …

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Alle Jahre wieder….

Weihnachten, das Fest der Liebe! Voll Mitleid denken wir an die, denen es nicht so gut geht und sind dankbar dafür, dass das Schicksal es gut mit uns meint.

Oder anders formuliert: Besser die, als wir!

Das klingt grausam? Ist aber menschlich! Menschen sind grausam, schon immer. Seit es Menschen gibt, töten sie ihre eigenen Artgenossen, aus Neid, Missgunst, Habgier, oder weil sie anders denken und leben, als sie selbst, weil ihnen alles Fremde Angst macht. Menschliche Eigenschaften, die tief in uns verwurzelt sind und uns seit Anbeginn der Zeit begleiten. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern und somit ist der Wunsch nach Frieden auf der ganzen Welt mit allergrößter Wahrscheinlichkeit ziemlich utopisch.

Allerdings kann jeder Einzelne von uns in seinem eigenen engsten Umfeld sein eigenes kleines Utopia erschaffen, indem wir selbst friedlich mit den Menschen umgehen, denen wir begegnen und indem wir unseren eigenen Neid und die Gier nach immer mehr überdenken. In dem Disney Film „Cinderella“ gibt die sterbende Mutter ihrer Tochter Ella ein Lebensmotto mit: „Sei mutig und freundlich!“ Ich finde das trifft es ganz gut. Wenn wir uns alle daran halten würden, könnte alles gut werden….

Bleibt nur noch zu hoffen, dass wir selbst niemals einen Menschen treffen, der so voller Hass ist, dass er uns tötet, nur weil wir anders denken als er.

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Halloween

Die Klassenlehrerin unserer Tochter hat letzte Woche mit den Kindern Kürbisse ausgehöhlt und in diesem Zusammenhang gefragt, ob sie denn wüssten, was an Halloween eigentlich gefeiert wird. Als Antwort bekam sie: „Das ist ein Fest zum Verkleiden und andere Leute erschrecken.“, „Da bekommt man ganz viele Süßigkeiten und darf lange aufbleiben.“, „Man feiert Gruselpartys.“ ….

Sie erzählte mir später, dass Malin tatsächlich die Einzige war, die die eigentliche ursprüngliche Bedeutung kannte, nämlich: „Das ist ein Ahnenfest, an dem man an die denkt, die schon gestorben sind. Und die Kürbisse sind dafür da, die bösen Geister abzuschrecken, weil die auch in der Nacht unterwegs sind.“ Ich war eigentlich ziemlich stolz auf unsere Tochter, aber gleichzeitig auch sehr traurig über diesen Beweis dafür, wie sehr die Bedeutungen der Jahreskreisfeste schon in Vergessenheit geraten sind. Auch Malin geht morgen Abend los, um Süßigkeiten bei den Nachbarn zu sammeln, verkleidet als Harry Potter. Ich finde es auch an sich gar nicht schlimm, wenn die Kinder das machen, solange sie aber noch die eigentliche Bedeutung des Tages kennen und die Süßigkeiten und die Verkleidungen nicht als eigentlichen Sinn des Festes verstehen. Leider wird es ihnen ja aber überall, ob in der Werbung oder im Fernsehen, so vorgemacht. Selbst viele Erwachsene wissen ja schon nicht mehr über den Jahreskreis und seine Feste, außer dass es an Weihnachten gutes Essen und viele Geschenke und an Ostern Ostereier gibt.

Ob es ein Trost sein soll, dass wenigstens unsere eigenen Kinder darüber Bescheid wissen? Sie müssen in einer Welt leben, in der das Alte immer weniger zählt. Die, denen das alte Wissen noch wichtig ist und um dessen Erhalt bemüht sind, werden doch immer weniger. 😦 Und ob die ganzen neuen „Errungenschaften“ so erstrebenswert sind, bezweifeln wir sehr stark! Eine wirkliche Bedeutung, einen Sinn hat doch kaum etwas davon, außer immer mehr Konsum, Konsum, Konsum….

Vielleicht mögt ihr ja morgen auch mal an eure Vorfahren denken? An Oma und Opa oder andere liebe Verwandte oder vielleicht auch an Freunde, die schon gestorben sind? Erinnert euch an sie, erzählt euch Geschichten, Ereignisse, Situationen, die ihr mit ihnen erlebt habt oder von denen sie euch erzählt haben. Vielleicht könnt ihr dazu Fotoalben angucken und nochmal die Liebe spüren, die ihr für sie empfunden habt. Die Grenzen zur Anderswelt sollen in dieser Nacht durchlässiger als sonst sein. Vielleicht sind die Toten oder ihre Seelen tatsächlich irgendwo dort drüben und spüren, wenn wir an sie denken?kuerbis

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ONW Lauf 2016

Pünktlich zum diesjährigen ONW Lauf verabschiedete sich zum Glück für die Läufer endlich die Hitze der letzten Tage. Auch Malin ist natürlich wieder mitgelaufen, dieses Jahr das erste mal nicht nur die 2 km sondern ganze 4 km (!).

völlig am Ende aber glücklich

völlig am Ende aber glücklich

Dieses Jahr sind auch, dank des Engagements der Fachlehrerin für Sport, viel mehr  andere Kinder aus unserer Schule mitgelaufen, so wie einige von den Eltern und (fast) alle Lehrerinnen. Ob ich auch mitgelaufen bin? …ähm, also…. hüstel…. Irgendjemand muss ja auch als Publikum am Rand der Strecke stehen, anfeuern und Fotos machen! 🙂

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Kennt Ihr das, Ihr habt einen total fiesen Alptraum und braucht auch nach dem Aufwachen noch eine ganze Weile, bis Ihr realisiert (und glaubt), dass es nur ein Traum war und nicht in Wirklichkeit passiert ist? Das Schockgefühl aus dem Traum bleibt aber. Frühstück machen, Wäsche waschen, der Tochter bei den Mathe-Übungsaufgaben helfen, alles läuft nur mechanisch ab, ohne dass ich richtig dabei bin. Nicht dass ich die ganze Zeit über den Traum nachdenken würde, aber der Schreck will nicht verschwinden. Er hält mich fest. Ich starre auf meinen Computer oder in mein Buch, kann mich zu nichts wirklich aufraffen. Der Tag will nicht vergehen.

Warum ist das bei guten Träumen eigentlich nicht so? Träumt man was richtig tolles, weiß man nach dem Aufwachen sofort: oh, nur ein Traum, schade. Vielleicht versucht man schnell wieder einzuschlafen, um vielleicht noch ein bisschen weiter zu träumen, was aber nie klappt und von dem tollen Gefühl schafft man nur Bruchstücke mit in den Tag zu retten, wenn überhaupt.

Eigentlich wie im wachen Leben. Meistens sieht man das Schlechte zuerst. Es hat einfach mehr Gewicht, weil es einen belastet. Das Positive muss man sich bewusst machen, um es zu sehen. Ich versuche das Gute mehr wahrzunehmen und zu schätzen, aber an Tagen wie heute fällt das schwer. Das Leben ist zwar bunt, aber manchmal stehe ich daneben und fühle mich grau….

Angesichts der fast täglichen Horror-Nachrichten eigentlich auch nicht verwunderlich, dass man Alpträume kriegt. 😦

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