Nadjas Strickkorb Podcast

Ja, ich konnte es doch nicht lassen. Ich musste mich in die lange Reihe von Handarbeitspodcasts einreihen. 🙂

Die erste Folge könnt ihr hier sehen:

Ha ha, total witzig, sich selbst zu sehen und zu hören! Das Zischeln finde ich nicht schlimm. Ich weiß auch nicht woher es kommt. Ich habe das Video mit meinem Tablet aufgenommen, vielleicht ist das Mikro nicht so das Beste. Egal! 🙂

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Ich lese das Buch gerade. Es wird mir Angst und Bange dabei und ich fühle mich machtlos und hilflos ausgeliefert dem Untergang entgegendriften, wenn ich sehe wie ein viel zu großer Teil der Menschheit sorglos einfach so weitermacht, wie bisher. Als gäbe es kein Morgen, oder als wäre den meisten egal, was mit der Erde passiert, wenn sie selbst ihr Leben gelebt haben. Als wäre ihnen egal, ob zukünftige Generationen hier leben können. Dabei erleben wir selbst doch schon die Folgen, die Auswirkungen unseres Lebensstils. Kann man überhaupt noch was aufhalten? Das Ruder rum reißen? Als Einzelner sicher nicht. Aber jeder sollte bei sich selber anfangen, gucken wo kann ich was besser machen. Wo kann ich Energie und Resourcen einsparen. Und sei es nur, um am Ende ein etwas ruhigeres Gewissen zu haben. 😟

Gestern war eine Infoveranstaltung für den Ausbau des Glasfasernetzes in unserem Landkreis. Die ganze Gemeinde Gusborn war an diesem Abend eingeladen in das Quickborner Gasthaus zu kommen. Entsprechend groß war der Andrang, doch die verfügbare Anzahl der Parkplätze klein. So parkten einige halb auf dem Bürgersteig. War ja nicht schlimm. Doch, wohl schlimm, meinte ein aufmerksamer Anwohner und fotografierte die Parkenden eifrig mit seinem Handy. Das darf man nicht und überhaupt, die Polizei sei schon unterwegs! ??? 😒

Tatsächlich kam wenig später ein Polizist in den Saal, bat kurz unterbrechen zu dürfen und forderte die auf dem Gehweg Parkenden auf, SOFORT ihre Fahrzeuge zu entfernen, sonst gäbe es Konsequenzen und zwar JETZT!

Es folgte hektische Betriebsamkeit bei nicht wenigen Anwesenden. Der Vortrag wurde solange unterbrochen, bis alle wieder da waren.

Hach, wie gut, dass es auch in unserem Landkreis so gesetzestreue Bürger gibt, die ein Auge haben auf die Einhaltung von Recht und Ordnung! Was da nicht alles hätte passieren können! Mir fällt zwar gerade nichts ein, denn sowohl auf dem Gehweg, wie auch auf der Straße waren noch genug Platz, dass kein Fußgänger oder Fahrzeug behindert worden wäre. Und so viel Verkehr ist auch eher nicht dort in diesem 420 Seelen Dorf. Aber gut, dass das Gesetz eingehalten wurde! An diesem einen Abend, wo mal mehr los war als sonst.

So, jetzt geh ich kotzen! 😡

Gefärbtes verstrickt

Gerade ist mir eingefallen, dass ich hier noch gar nicht gezeigt habe, wie meine selbst gefärbte Wolle verstrickt aussieht. Wenn du mir auf instagram folgst, hast du’s schon gesehen aber hier jetzt auch noch mal 😊

Das ist der Ten Stitch Twist, Anleitung gibt’s auf ravelry. Und wie du natürlich selber siehst, ist das der blau-grüne Strang gewesen.

Ich bin total begeistert und werde ganz sicher ab jetzt öfter selber färben!

Wolle selber färben

Handgefärbte Wolle sieht so toll aus, ist aber meistens auch ziemlich teuer. Also, warum nicht mal selbst probieren, dachte ich. Für Anfänger wird empfohlen, erst mal mit Ostereierfarben zu testen, bevor man sich extra Töpfe etc für Säurefarben anschafft. Ostereierfarben hatten wir vom letzten Eier färben noch 2 Päckchen übrig. Ungefärbte Sockenwolle habe ich bei supergarne.de bestellt und gestern, als das Paket kam, ging’s auch gleich los. Nach dem Studium diverser im Netz kursierender Anleitungen habe ich mich für das Färben im Topf entschieden, weil es mir am unkompliziertesten erschien. War auch so 😁 . Die Wolle kurz (1\2 Std) in warmem Wasser mit 3-4 EL Essig eingeweicht, in der Zeit schon mal Wasser im Topf bis kurz vorm kochen heiß gemacht und Farben angerührt, dann die Wolle leicht ausdrücken und in den Topf legen. Farbe drauf (blau rechts, grün links), warten…

Wenn das Wasser klar ist, hat die Wolle die ganze Farbe aufgenommen und das Wasser ist so weit abgekühlt, dass man die Wolle ohne Verbrennungen aus dem Topf nehmen und unter kaltem Wasser ausspülen kann.

Mit dem Ergebnis war ich so zufrieden, dass ich heute gleich noch die restlichen Farben aufgebraucht habe. 😊

Einen Strang habe ich erst komplett gelb gefärbt (Farbe direkt in den Topf und dann erst die Wolle) und dann mit immer wieder eintauchen (in den Topf mit Farbe) und jedes mal ein Stückchen weiter mit rot drüber.

Das gleiche (also das mit dem eintauchen) noch mit lila und jetzt habe ich keine Farbe mehr 😕 Ich habe für jede Farbe zwei von den Farbtabletten genommen um wirklich intensive Farben zu erhalten.

Da werden auf jeden Fall noch weitere Versuche folgen!

Das macht Spaß! 😊

Ein Weg ist kein Weg

Es gibt zwischen unserem Dorf und dem Nachbarort einen Verbindungsweg durch Wald und Felder. Bis vor kurzem bestand dieser auch noch aus tatsächlich ganz normalem Wald- und Wiesenboden. Doch die Gemeinde wollte den Weg gerne befestigen, da es doch auch von der EU genau dafür Fördergelder geben sollte und die kann man ja schließlich nicht verkommen lassen! Viele Anwohner, die diesen Weg gerne zum spazieren gehen, laufen, reiten oder Fahrrad fahren benutzen, protestierten gegen die Pläne. Es wurden Unterschriften gesammelt, um einen der letzten nicht asphaltierten Wege in der Gegend zu erhalten. Es wurde auch argumentiert, dass der Weg ja viel teurer würde, als die Förderung hergeben würde, aber der Gemeinderat winkte ab und versprach allen nur einen noch besseren Nutzen. Es sollte auch nicht asphaltiert werden, sondern nur ein Granulat aufgebracht und fest gewalzt werden. Das würde ganz toll! Auch für die Radfahrer, die auf diesem Weg weiterhin sicherer in den Nachbarort kommen würden, als an der Straße, wo die Autos mit Tempo 100 dicht an einem vorbei rauschen! Hm?! Kurz, der Protest nützte nix, der Weg wurde beschlossen und die Vorbereitung begann. Es wurde viel Geld ausgegeben für Planung, Messung, Rodung der Seitenstreifen und jede Menge Sand der auf den Weg gekippt wurde.. und dann, merkte man plötzlich, dass das Ganze teurer würde als die EU-Gelder hergeben würden (klingelt da was!?) und der Bau wurde eingestellt. Der Sand liegt allerdings immer noch auf dem Weg. Fahrrad fahren ist nun gar nicht mehr möglich und zu Fuss fühlt man sich in eine Dünenlandschaft versetzt, es fehlt nur noch das Meeresrauschen. Wer schon einmal am Strand durch tiefen lockeren Sand gestapft ist, weiß wovon ich rede.

Tja, schade, liebe Politik treibenden! Wieder mal: Danke, für Nix!! 😤

Kreativer Widerstand…

…und friedlicher Protest wird übrigens von der örtlichen Polizeigewalt immer noch massiv zu verhindern versucht.

http://wendland-net.de/video/was-geschah-in-hitzacker-42199

Auch wenn ich bei dieser Aktion nicht persönlich dabei war, bin ich doch geneigt, den AktivistInnen zu glauben. Wir werden die Berichterstattung hierzu weiter verfolgen…

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