12 von 12 im November

Der Tag startet mit einem gemütlichen ruhigen Sonntagsfrühstück.Das Gras ist weiß überfroren.Kalt genug, um bei der morgendllichen Hunderunde meine neue Mütze auszuführen. Später dann bei einem zweiten Tee auf die Küchenbank zum stricken.Nach dem Mittagessen den Sohnemann schnell zum Kumpel bringen.Und bei Kaffee und Spekulatius….….schaffe ich es endlich den ersten Doubleface Handschuh fertig zu stricken! 🙂Dann packen wir den Großen Wuschel ein und fahren an die Elbe.Auch wenn das Wetter heute nicht sooooo toll ist, hier ist es eigentlich immer schön!Wieder zu Hause, ab auf die Couch und während der Auflauf für´s Abendessen im Ofen schmort…….fang ich einen neuen Krimi an.Hm, heute gibt es Auflauf aus Kartoffeln, Auberginen und Tomaten.

Mehr 12 von 12 wieder hier.

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Habt ihr nicht Lust ein bisschen zu spenden, damit auch wir bald unverpackt einkaufen können? Ich würde mich sehr freuen, wenn das Projekt der Abfüllbar Wendland zustande kommen würde! 😆


Hier geht’s zum Crowdfunding. Ich sag schon mal im Namen aller Wendländer Dankeschön! 😘

Letztendlich kommt es ja auch der ganzen Welt zu Gute, wenn immer mehr Menschen nicht nur den Willen haben möglichst Plastikfrei zu leben, sondern auch die Möglichkeit!

Gastbeitrag: Bildungsgang

Die Jugendlichen, die sich zu dem Verein „Demokratische Stimme der Jugend e.V.“ zusammengeschlossen haben, haben mich gebeten auf meinem Blog einen Artikel über sie und ihre Ideen zu veröffentlichen, da sie den Beiträgen zu dem Schulwechsel unserer Tochter entnehmen konnten, dass uns das Thema als Familie sehr berührt. Weil ich mich sehr darüber freue, dass das freie Denken bei den Jugendlichen unserer heutigen Gesellschaft (noch) nicht ausgestorben ist und dass es unter ihnen welche gibt, die dafür sorgen wollen, dass das auch so bleibt, bin ich gerne bereit zur Verbreitung ihres Vorhabens beizutragen:

Visionen für eine gerechtere Welt

Von Simon Marian Hoffmann, Oktober 2017

Die »Demokratische Stimme der Jugend« lädt zum »Bildungsgang« nach Stuttgart ein.

»Es lebe die Demokratie« – diesen Satz wird nahezu jeder unterschreiben können. Doch was bedeutet »Demokratie«? Man kann darüber streiten, in wie vielen Staaten der Welt wirkliche Demokratie herrscht oder ob sie überall sinngemäß eingesetzt wird. Doch es gibt einen Punkt, der momentan dringender erscheint und der bei der »Herrschaft des Volkes« immer wieder vergessen wurde.

Wirft man zum Beispiel einen Blick auf die Bundesrepublik, so stellt man fest: Jede Minderheit, jede Weltanschauung, jede Sexualität, jedes Alter oder Geschlecht wird vertreten oder kann zumindest über Lobbyverbände auf die Politik Einfluss nehmen. Nur an einen Teil der Bevölkerung, an etwa zehn Prozent, wurde nicht gedacht, ihr fehlt jeglicher auf Eigeninitiative beruhender politischer Einfluss: die Jugend. Manche werden denken: Wozu braucht die Jugend denn politischen Einfluss? Ist sie denn nicht schon durch die Jugendsektionen der Parteien genug vertreten? Sie hat doch andere Themen wie Schule, Medien, Hobbys und muss erst mal die Welt kennenlernen? Wie kann man von ihr erwarten, diese mitzugestalten? Genau diese Sichtweise hindert die Jugend, ihre Rechte wahrzunehmen. In der Schule, den Medien und den Hobbys wird dieses Bild propagiert oder zumindest unhinterfragt übernommen.

Doch in jedem Menschen steckt von Anfang an der Wille, sich zu zeigen, zu beteiligen und seinen Teil zum Gelingen unserer Gesellschaft beizutragen. Worum es hier geht, kann von keiner Jugendsektion, die schon die zukünftigen Politiker auf Parteinorm trimmt, und von keinem Verein, der von Erwachsenen geführt wird, mit Leben erfüllt werden. Es geht um die Selbstständigkeit und Freiheit der Jugend, in Bildung und Politik aus eigener Initiative handeln zu können. Denn sie sind es, die den »Laden« übernehmen werden und alle Erblasten der Vorgeneration tragen müssen.

Gefangene Jugend – immenses Potenzial

Wer wird es als gerecht ansehen, der kommenden Generation jegliches Recht auf ein Veto oder eine Mitkontrolle heutiger Entscheidungen zu versagen? Eine verantwortliche Politik sieht in der Jugend das Potenzial, vieles besser zu machen, weil von ihr, und nur von ihr, die zukunftsweisenden Impulse in unsere Welt kommen, die sie so dringend benötigt.

Ein Großteil der heutigen Jugendlichen ist weit von einem solchen Impuls entfernt. Doch das mag daran liegen, dass man sie dazu erzogen hat und sie sich nicht in Freiheit entfalten konnten. Wie soll man Zukunftsweisendes von einem jungen Menschen erwarten, wenn in seiner Welt das Wichtigste die fremdbestimmten Prüfungen in der Schule sind und nicht die Realisierbarkeit von Frieden, einer gesunden Natur und einer glücklichen Menschheit anstelle des allgegenwärtigen Hungers, eines kranken Geldsystems, ungerechter Ressourcenverteilung oder der Unterhöhlung unserer Demokratie durch Großkonzerne? Wie soll man der Jugend ihre Lethargie verübeln, wenn es kaum Vorbilder gibt, die den Funken des Mutes in ihren Herzen entzünden, sodass sie von allein dem Drang folgen könnten, wirklich in die Welt zu schauen. Die Jugend ist in ihrer eingeschränkten Welt gefangen, und damit ihr immenses Potenzial, die Welt grundlegend verändern zu können.

Ein Forum zur Mitgestaltung

Wir brauchen eine unabhängige, demokratisch gewählte Institution aus Jugendlichen, damit die Jugendlichen beobachtend, beratend und belebend auf die Gesellschaft einwirken und ihre Impulse frei äußern können. Eine Institution, die sich um die Rechte, Belange, Nöte und die Zukunft der Jugend kümmert, die Demokratie weiterentwickelt und mit ihren Projekten und Veranstaltungen auf für die Jugend wichtige Themen hinweist. Wir brauchen eine konfessionell und parteipolitisch unabhängige, stets junge Gemeinschaft, die über die Zukunft wacht und in einem nachhaltigen Sinne mitgestaltet. Erste Anfänge sind gemacht. Einige Jugendliche haben den Verein »Demokratische Stimme der Jugend« gegründet, in den sich kein Erwachsener einmischen wird. Er steht allen Jugendlichen bis zum 28. Lebensjahr offen. Unser erstes Thema ist die Bildung. Wir wollen eine Bildung, durch die die Jugend endlich ihrer »Bestimmung« folgen oder überhaupt erst entdecken kann.

Selbstbestimmtes Lernen ohne Prüfungsdruck

Um was geht es in der Schule? Eigentlich um die Schüler, oder? Wagt man heute einen Blick in die Klassenzimmer, findet man viele motivationslose Schüler und genervte Lehrer. Mit Druck und straffen Zeitplänen soll – je höher die Klassen, desto deutlicher – den jungen Menschen möglichst viel Stoff vermitteln werden, damit sie … Ja, damit sie was? Damit sie eine Prüfung ablegen, die dokumentieren soll, dass sie etwas können? Doch was können diese Schüler wirklich? Auswendig lernen und vorgekautes Wissen wiedergeben? Sie sind gut darin, sich zu verstellen und es anderen recht zu machen. Sie sind gut darin, vor einem Problem zu stehen und dann eine Lösung zu finden, die von den Lehrern erwartet wird. Sie funktionieren und identifizieren sich nicht mit dem, was sie tun, da es fremdbestimmt ist. Kann so ein nachhaltiger Lernprozess aussehen?

An unseren Schulen sind die Schüler per se die Passiven, mit ihnen passiert etwas, ihnen soll etwas beigebracht werden. Lernen ist aber aktiv. Man stelle sich eine Schule vor, in dem die Schüler selbst entdecken können, was ihre Fragen sind. Macht es nicht einen Unterschied, ob man eine Antwort auf eine Frage bekommt, die man selbst hatte oder ob sie einfach ohne Nachfrage kommt? In welcher Situation können wir uns eine Antwort besser merken? Die heutige Schule gibt aber »unsere« Fragen vor und gleich die Antworten mit dazu. Sie nimmt sich keine Zeit, dass die Schüler ihre Fragen selbst finden und Antworten suchen. Deswegen interessiert es die Schüler nicht und sie werden sich die Antworten nur durch den Intellekt merken können. Aber begreifen, ergründen und verstehen werden sie sie kaum.

Kinder kommen von sich aus auf die Erwachsenen zu und fragen, wenn sie etwas nicht verstehen. Bei den Eltern oder im Kindergarten funktioniert das noch, aber warum nicht mehr in der Schule? Weil die Schule ein Ziel hat und das sind die Abschlüsse mit den Prüfungen. Sie unterbinden ein freies Lernen, das auf Eigeninitiative beruht.

Lernen ist ein natürlicher Prozess, der, wie wir alle sind, bei jedem anders und zu einem anderen Zeitpunkt geschieht. Warum überlässt man in der Oberstufe die Schule nicht den Schülern und organisiert nur das Notwendigste darum herum? Warum schafft man keine Lernfelder, in denen sie voneinander lernen, in denen sie gemeinsam Projekte entwerfen, in die sich jeder einbringen kann – und dabei auch noch etwas lernt? Warum fragt man die Schüler nicht, was sie wollen? Warum beschäftigt man Jugendliche in der Zeit, in der sie eigentlich herausfinden sollten, was sie antreibt und glücklich macht, was sie der Welt geben möchten, mit Prüfungen und mit fremdgesteuertem Wissen? Hier spielen vor allem die Eltern eine problematische Rolle. Sie wollen nur das Beste für ihre Kinder. Doch mit unserem Schulsystem schaffen wir abgegrenzte Gesellschaftsschichten und Bildungsprivilegien, die durch die Prüfungen immer wieder neu hervorgebracht werden. Dadurch, dass man seine »Zulassung« am Ende der Schulzeit und nicht am Anfang des Studiums oder der Ausbildung erhält, geraten jährlich Millionen von Kindern unter Prüfungsdruck. Die Eltern wollen, dass ihre Kinder die besten Chancen haben und spielen mit. Würde man die Hochschulen, Universitäten und Ausbildungsstätten über die Zulassungen entscheiden lassen, könnte man den Prüfungsdruck aus den Schulen nehmen. Es würde keine schulische Elite entstehen, die als einzige alle Möglichkeiten hat, alle »Chancen« wahrzunehmen.

Der Sinn der Schule wäre: Jeden Einzelnen in seinen individuellen Zielen zu fördern und ihm, das für ihn Wichtigste mit auf den Weg zu geben. Man würde Zeit bekommen, um herauszufinden, was man selbst gut und gerne macht. Die Lehrer wären dann dafür da, den Schülern beim Erreichen ihrer eigenen Ziele zu unterstützen. Deshalb fordern wir jeden auf, seine Bildung selbst in die Hand zu nehmen.

Aufruf zum Bildungsgang – 11.11.2017

Unser »Bildungsgang« soll beim Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Stuttgart vorbeiführen, wo er dann auf dem Schlossplatz in einer Kundgebung mündet. Dort sollen bereits existierende Alternativen und Projekte vorgestellt werden sowie namhafte Persönlichkeiten und Jugendliche ihre Ideen von einer anderen Bildungsweise verkünden. Anschließend zieht der Zug zu einer Abendveranstaltung, auf der eine von Jugendlichen ausgearbeitete Vision aufzeigt, was Schüler wollen und was eine moderne Schule mit ansprechender Oberstufe des 21. Jahrhunderts bieten sollte. Jeder ist eingeladen, das Buch, welches ihn am meisten lehrte, mitzubringen und darüber in Austausch zu kommen sowie auf einer Schriftrolle festzuhalten, was seiner Meinung nach, im Bildungssystem geändert werden müsste. Diese Schriftrollen wollen wir sammeln und den Wünschen durch eine Petition politischen Ausdruck verleihen.

Der »Bildungsgang« wird von Jugendlichen umgesetzt und wir suchen nach Unterstützern, die mit ihrem Namen hinter der Aktion stehen, uns finanziell unterstützen oder ihre Kanäle für die Verbreitung unseres Anliegens öffnen. Unser Ziel ist eine Debatte über dieses wichtige Thema in Gang zu setzen.

Zum Autor: Simon Marian Hoffmann ist ehemaliger Waldorfschüler und im Vorstand »Demokratische Stimme der Jugend e.V.« tätig.“

www.demokratische-stimme-der-jugend.de

Dieser Artikel wurde auch veröffentlicht in der „Erziehungskunst

Für uns ist es übrigens immer noch die beste Entscheidung gewesen, unsere Tochter auf die Waldorfschule zu schicken. Sie geht völlig in diesem Konzept auf und hat ein ganz neues Selbstbewußtsein entwickelt, was sie auch nach außen hin ausstrahlt. Wir sind uns sicher, dass wir ihr dadurch viel weiteres Leid (durch Leistungsdruck und Prüfungs- und Versagensangst) erspart haben und somit ihren Lebensweg ein wenig leichter machen konnten und sie dadurch eher in der Lage sein wird frei zu denken und eigene Meinungen zu bilden und dafür auch einzustehen.

12 von 12 im Oktober

GeburtstagsfrühstückExtra für mich kommt heute die Sonne raus 😉Auf der morgendlichen Hunderunde kommen wir, wie immer, bei Nachbars glücklichen Schweinen vorbei.Leckeres liefert die Gemüsekiste. Den Eichblattsalat habe ich zur besseren Übersicht schon mal raus genommen. Stellt ihn euch einfach noch dazu vor. 🙂Für Nachmittags backe ich noch einen Dinkel-Apfelkuchen, hmmmmm, das riecht sooooo lecker!!Das sonnige und windige Wetter muss ich einfach nutzen zum Wäsche waschen und trocknen.Zum draußen sitzen ist es mir allerdings doch zu kalt, also zum häkeln auf die Couch.Und zum Kaffee dann ein Stück von dem leckeren Apfelkuchen.Abends ein paar Kerzen an, so gemütlich der Herbst!Auch das darf mal seien: Gemüse-Ravioli aus der Dose.Und bei dem ein oder anderen Rotwein….…schwelgen wir mit alten Fotoalben in Erinnerungen. Weißt du noch….? 🙂

Ein schöner ruhiger Tag, so wie ich es mag!

Mehr 12 von 12 gibt´s wieder hier.

44….

…ist eine Schnapszahl! Na dann, Prost! Ha, ha 😅

Dreadlocks Tag 1

Ich habe mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt.Lena von der Dreadfactory hat mir in den letzten beiden Tagen 58 Dreads gehäkelt. Noch ist das sehr ungewohnt und ich finde den Blick in den Spiegel komisch, aber wenn sie erst Mal nicht mehr so abstehen wie Antennen, ist es sicher schon viel besser. Schade, dass die Haare aber doch einiges an Länge eingebüßt haben, weil die Spitzen so dünn waren. Aber das wächst ja nach! 😆

Nachtrag:

Sockenwolle-Reste-Nuvem

Ich bin endlich FERTIG !!!Auch wenn es von Anfang an als längerfristiges Projekt gedacht war, um Reste von Sockenwolle aufzubrauchen, hat es sich dann doch seeeeeehr gezogen. Es war mit Abstand das langweiligste Teil, was ich je gestrickt habe, weil so dermaßen einfach bzw. mindless! Man brauchte weder Maschen noch Runden zählen, die Stellen für die Zunahmen waren markiert, also einfach nur rechte Maschen, immerzu, die ganze Zeit. Eigentlich hätte das Tuch auch noch größer werden sollen laut Anleitung, aber ich habe einfach beschlossen, es reicht mir auch so! Ich wollte einfach nicht mehr! Die letzte Reihe vor der Rüschenkante hatte 941 Maschen und nach der Verdopplung für die Rüschen waren noch 6 Runden je 1882 Maschen zu stricken, und das alles nur rechts, rechts, rechts, …… doch es ist trotzdem wirklich schön geworden, finde ich, so dass es sich gelohnt hat, sich ein bißchen zu langweilen. Ich kann mich darin einwickeln und an all die Socken zurückdenken, die mit diesen Garnen von mir gestrickt worden sind 😉 (und Mützen).

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