12 von 12 im April

Heute sind unsere 12 von 12 Geburtstags-12, denn unsere Jüngste „nullt“ heute das erste Mal. Meine Güte, 10 Jahre! Wo sind die nur geblieben?Als Geburtstagskuchen gab es die gewünschte (gekaufte) Schokotorte.Und dann endlich die Geschenke: KREISCH !!!! Hermines Zauberstab !!!!! 🙂Dazu passend, eine Schreibfeder mit Tinte. Für das vollkommene „Harry Potter Feeling“.Außerdem die ab heute wahrscheinlich wieder mal im Dauerrepeat laufende aktuelle „Dein Song“ CD. … und und und ….Nachdem dann endlich alles ausgepackt und begutachtet wurde, das traditionelle Geburtstagsfrühstück 😉Nach dem Frühstück musste ein weiteres Geschenk ausprobiert werden, endlich neue Inliner. Nachdem die alten zu klein wurden und wir auf keinem Flohmarkt welche in der passenden Größe gefunden haben, kam der Geburtstag gerade recht. Wie gut, dass man genug Omas und Opas hat, auf die man solche Wünsche verteilen kann. 😉 Schade, dass heute Regenwetter ist.Aber so kann das Kind wenigstens die ganzen Geburtstagsanrufe entgegennehmen. Das Tor sollte dieses Jahr mit Luftballons markiert werden. Machen andere ja auch so. Ja, ja,……Und dann das lange Warten auf die Gäste…. Ja, ihr seht richtig. Es sind nur 2 Kinder eingeladen. Unsere Kinder haben mit den Jahren durch eigene Erfahrung verstanden, dass es viel schöner ist, mit den besten Freunden im kleinen Kreis zu feiern, weil das meist viel harmonischer abläuft, als in großer Runde mit vielen Kindern, die eigentlich gar nicht zueinander passen.

So war es auch dieses Jahr sehr friedlich und nett, als wir mit dem kleinen Grüppchen in der Therme schwimmen waren.Zum Abschluss gab es Kartoffelsalat, von dem kaum noch etwas übrig ist (er war also lecker!) ….… und Würstchen, von denen noch ziemlich viele übrig sind. Vielleicht haben wir zu viel gekauft?!

Alle sind nun müde, satt und zufrieden, einschließlich uns Eltern. Wieder ist ein Geburtstag zu ende und ein neues Jahr beginnt. Und nächsten Monat wird unser Großer 17! Meine Güte, wo ist die Zeit geblieben? Ich wiederhole mich? Ja, aber ich kann es wirklich nicht fassen! So alt sind die Kleinen nun schon! 🙂

Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

ein Tag in Berlin

Malin hat sich gewünscht mal nach Berlin zu fahren. Auf die Nachfrage, warum ausgerechnet Berlin, meinte sie nur ganz entrüstet:“Aber Mama, das ist doch unsere Hauptstadt!“ Ja, klar, das ist natürlich ein Grund 😉 Also fahren wir nach Berlin, so weit ist es ja von uns aus nicht und wir haben gerade Ferien.Mit dem Berlin-Brandenburg-Ticket mit dem Regionalexpress von Wittenberge nach Berlin.Sightseeing zu Fuß. Der Reichstag. Die Besichtigung der Kuppel haben wir uns aufgrund der „Kilometerlangen“ Schlange vor dem Kassenhäuschen gespart.Weiter zum Brandenburger Tor. Malin konnte es gar nicht richtig glauben, dass man da, als ich noch ein Kind war, nicht einfach durchlaufen konnte.Den Fernsehturm haben wir immer nur von weitem gesehen. Er diente uns dann zur Orientierung.Zum Mittagessen gab es echte Berliner Currywurst mit Pommes. Hmm…..Dann noch zum Alexanderplatz, wo man den Boden vibrieren spürt, wenn die U-Bahn unter einem durch fährt.Die Siegessäule haben wir aus dem Bus heraus gesehen, schon auf dem Rückweg zum Bahnhof.

Alles andere, was wir heute nicht geschafft haben, kommt das nächste Mal dran. 😉

5 Jahre Wendland

Wir leben jetzt seit genau 5 Jahren in unserem Haus im Wendland. Und bis jetzt haben wir es noch keinen Tag bereut, hier her gezogen zu sein!So haben wir das Haus zum ersten mal gesehen. Leider finde ich die original Datei von den Fotos nicht mehr, darum habe ich sie aus unserem Fotoalbum abfotografiert. Von der Straße aus gesehen, sah das Haus eher wie eine Scheune aus, und so mancher hat sich gewundert, dass dort jemand wohnt 😉Seit dem hat sich schon viel getan und es wird noch weiter gehen, denn wir haben tatsächlich immer noch vor hier zu bleiben. Damit bin ich also dabei, meinen persönlichen Rekord zu brechen. 5 Jahre war bis jetzt die längste Zeit, die ich in meinem Erwachsenenleben in einer Wohnung /einem Haus gewohnt habe. 🙂Aber vorher war ich auch noch nie so verliebt in ein Haus. 🙂

neuer (Schul-)Weg

So, Malin ist jetzt offiziell Waldorf-Schuelerin. Letzte Woche war ihre Probewoche und Freitag haben wir das Okay vom Klassenlehrer bekommen, dass sie bleiben kann. So glücklich und voller Freude haben wir unsere Tochter schon seit Monaten nicht mehr erlebt! Die letzten fast 4 Jahre Regelschule waren geprägt von verzweifelten Versuchen, sich anzupassen. Gleich mit Schwierigkeiten in allen Fächern gestartet, bekamen sie und wir ganz schnell von Seiten der Schule das Feedback „Malin kann das nicht. Sie versteht das nicht. Das muss vom Kinderarzt abgeklärt werden.“ Ein Marathon von Foerderunterricht, Kinderarzt, Ergotherapie, Psychologen und Tests fing an. Die erste Klasse hat sie gleich mal wiederholt. Bis wir nach fast 2 Jahren STOP gesagt haben. Keine weiteren Tests mehr, keine Psychologen! Ich habe mich mit Malin nachmittags und an den Wochenenden zu Hause hin gesetzt, habe ihr gesagt, du KANNST das sehr wohl! Wir üben zusammen. Wie oft habe ich mir gewünscht, sie komplett zu Hause lassen zu können! Wir hätten so viel mehr Zeit gehabt! Aber es funktionierte trotzdem. Jetzt kann sie auch Mathe. Nicht gerne, es wird nie ihr Lieblingsfach werden, aber von einem Verdacht auf Dyskalkulie kann nun überhaupt nicht mehr die Rede sein. Doch das hat uns viele Nerven und Tränen gekostet! Und jetzt ist sie in der dritten Klasse, eine ganz normale Schülerin, aber mit wahnsinnig großer Prüfungsangst. Vor jeder Arbeit oder Test liefen Tränen, wurde schlecht geschlafen und wir hörten immer wieder „Ich kann das nicht! Was ist wenn ich eine schlechte Note bekomme?!“ Alles versichern, dass das auch nicht schlimm wäre, dass das für uns nicht wichtig ist, war nicht ausreichend. Für sie war es wichtig. Eine weitere Notbremse war nötig. Eine Alternative zur Regelschule musste her, denn wenn sie sich jetzt schon so verrückt macht, was wird dann erst auf der weiterführenden Schule?! Da Freilernen zu Hause nicht erlaubt ist, haben wir uns entschieden, die Waldorfschule auszuprobieren und so wie es aussieht, passt Malin da viel besser, ohne sich zu verbiegen hinein. Ihr neuer Klassenlehrer war begeistert, mit wieviel Neugierde sie in der Probewoche alles ausprobiert hat und nachdem wir ihm von ihrem Werdegang auf der Regelschule erzählten, meinte er nur Kopf schüttelnd:“Was tut man den Kindern nur an!?“ 

Auch hier ist sicher nicht alles perfekt. Und so mancher mag sagen, dass die Begeisterung daher kommt, weil das jetzt erst mal was Neues ist, aber was Malin gut tun wird ist definitiv der fehlende Leistungsdruck. Keine Noten mehr, die ihr Angst machen. Sie kann es noch nicht wirklich glauben, „Mama, ich hab noch mal nachgefragt, die schreiben wirklich keine Arbeiten!“ 

Wir wünschen uns sehr, dass Malin ihren Weg hier machen wird. Ohne Angst, ohne sich so sehr verbiegen zu müssen, ohne sich anpassen zu müssen, weil sie so wie sie ist einfach passt.

12 von 12 im März

Während ich das Frühstück mache, scheint die Sonne zum Küchenfenster herein. Wie schön!Frühstück. Und ja, mein Platz sieht immer so aus. Alles greifbar, was ich so brauche: Buch, Notizbuch und Stift, Lesebrille, diverse Zettel und to-do-Listen. 😉Nach dem Frühstück noch ein paar Seiten lesen, bevor wir mit den Hunden gehen.Und dann hat die Jüngste genug gequengelt, wir packen die Schwimmtasche für die Wendlandtherme.Nachher gibt´s Berliner, wie früher, wenn ich mit meiner Oma schwimmen war.Noch eine Runde durch´s Dorf. Bei uns war am Wochenende Möbeltauschbörse…. ähm, nee, Sperrmüll am Montag!Frithjof hat beim Nachbarn eine alte Haspel für mich gefunden.Und für Malin gibt es ein paar Häuser weiter ein neues Nachtschränkchen. Ihres ist kaputt und kommt auch raus auf die Straße. Also doch Tausch! 🙂Komm, zum Tee trinken setzen wir uns auf die Bank vorm Haus.Bee Jay macht, während wir draussen sind, den Wächter oder versucht den Nachbarshund zum spielen zu überreden.Dann wird´s mir aber doch zu kalt. Zum stricken gehe ich rein.Beim Abendessen kochen schließt sich der Kreis, nun schaut der Mond zum Fenster herein. 🙂

Mehr 12 von 12 natürlich wieder bei Caro.

Nachdem man jetzt, wo die Fastenzeit begonnen hat, wieder überall im Netz vom „Plastikfasten“ liest, habe ich mir gedacht, ich könnte ja mal ein Fazit ziehen über unseren, nun schon über ein Jahr andauernden Verzicht auf Plastik in vielen Bereichen, zumindest so weit möglich. Besonders gut gelingt uns das im Bereich Putzmittel und Kosmetik, welche ich inzwischen überwiegend selbst herstelle. Z.B. unser Waschmittel aus Kernseife, Waschsoda und Wasser hat sich wirklich bewährt. Waschmittel

Es ist das beste ökologische Waschmittel, welches wir bisher hatten.

Das Spülmaschinenpulver war nicht ganz so erfolgreich, häufig musste man noch mal nachspülen, aber wir haben eh vor kurzem beschlossen, dass wir die Spülmaschine hergeben und wieder per Hand spülen, weil wir eigentlich gar nicht so viel Geschirr am Tag haben. Frithjof und ich essen eh aus unseren Holzschüsseln, die wir gleich nach dem Essen nur mit Wasser abbürsten. Brot essen wir alle von Holzbrettchen, für die das Gleiche wie für die Schüsseln gilt und so bleibt jeden Tag nur etwa ein Spülbecken voll mit 2-3 Tellern vielleicht mal einer Müslischüssel, Gläsern und ein bißchen Besteck, was innerhalb von einer viertel Stunde weggespült ist. In der Heizperiode haben wir zudem eh immer warmes Wasser auf dem Holzofen, so dass wir sogar noch Strom sparen. Und Platz haben wir dadurch auch gewonnen, was in so einer kleinen Küche echt was aussmacht.

so sah die Küche vorher aus

so sah die Küche vorher aus

und so nachher. Frithjof hat dann auch gleich etwas umgebaut, so dass wir jetzt eine größere Arbeitsfläche haben.

und so jetzt. Frithjof hat dann auch gleich etwas umgebaut, so dass wir jetzt eine größere Arbeitsfläche haben. Yippieh! 🙂

Das Spüli mache ich aus Kernseife, Natron und Wasser und etwas ätherischem Öl für angenehmeren Duft, das Rezept findest du hier. Damit kann man übrigens auch prima die Fenster putzen, oder einfach mit Essig. Mit einer Mischung aus Essig und Natron putze ich auch das Bad. Geht ganz wunderbar.

Meine Zähne putze ich jetzt auch schon seit über einem Jahr mit selbst gemachter Zahnpasta. Das erste Rezept habe ich allerdings schnell verworfen. An das Pulver konnte ich mich doch nicht wirklich gewöhnen und die Heilerde war auch nicht so lecker. ZähneputzenMit Schlämmkreide statt Heilerde ging das dann aber ziemlich gut. Vor kurzem bin ich dann auf ein Rezept mit Kokosöl umgestiegen, aus dem Buch „Besser leben ohne Plastik“ und da werde ich bei bleiben, denn das gefällt mir am besten und ich habe wieder dieses Frischegefühl im Mund, was mir mit der anderen etwas gefehlt hat.zahnpastaAuch mit meinem selbst gemachten Deo bin ich nach wie vor sehr zufrieden. Das wird auch nicht geändert.DeoWaschen tun wir uns eh schon lange mit Seife, die man lose z.B. im Bioladen bekommt. Meine Gesichtscreme mache ich (noch) nicht selber, aber vielleicht traue ich mich das auch einfach mal. Für trockene Hände geht Olivenöl oder Kokosöl prima. Als Schampoo benutze ich noch den Schampoobar von Lush, aber ich habe mir für die Sommerferien vorgenommen, mal auszuprobieren, ob es tatsächlich auch ganz ohne Schampoo geht. Machen ja auch schon viele. Mal sehen….

Für uns hat es sich also wirklich gelohnt einfach mal was Neues zu probieren. Die Rezepte sind nicht schwierig nachzumachen und teuer sind die Zutaten auch nicht, im Gegenteil, es ist erheblich günstiger als die ganzen Putz- und Kosmetikartikel, die man sonst früher so gekauft hat. Und nebenbei spart man eben auch erheblich Plastikmüll.

Zoom out

Es gab Zeiten, da konnte ich mir nicht vorstellen, mal einen Tag ohne meine Stricknadeln zu verbringen, doch im Moment habe ich gar nicht so große Lust zum handarbeiten. Ich lese dafür gerade wieder mehr. Jetzt habe ich aber doch wieder eine Kleinigkeit fertig. Auf diese fingerlosen Handschuhe bin ich vor einigen Wochen bei Strickspleen gestolpert und war gleich verliebt. Sockenwollereste habe ich eh immer genug, hier bot sich ein Rest von einem der Opal Abos an, also an die Nadeln, fertig, los…. stulpenGestrickt waren diese Fingerlosen eigentlich relativ schnell, aber man musste wirklich genau aufpassen und Maschen und Reihen zählen. Für Anfänger, denke ich, eher nicht geeignet. Aber mir hat es Spaß gemacht, mal wieder was „mit Kopf“ zu stricken und nicht immer nur glatt rechts. Die deutsche Übersetzung der Anleitung gibt es übrigens hier, kostenlos.stulpen3

vier sind dann mal welt

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