5 Jahre Wendland

Wir leben jetzt seit genau 5 Jahren in unserem Haus im Wendland. Und bis jetzt haben wir es noch keinen Tag bereut, hier her gezogen zu sein!So haben wir das Haus zum ersten mal gesehen. Leider finde ich die original Datei von den Fotos nicht mehr, darum habe ich sie aus unserem Fotoalbum abfotografiert. Von der Straße aus gesehen, sah das Haus eher wie eine Scheune aus, und so mancher hat sich gewundert, dass dort jemand wohnt 😉Seit dem hat sich schon viel getan und es wird noch weiter gehen, denn wir haben tatsächlich immer noch vor hier zu bleiben. Damit bin ich also dabei, meinen persönlichen Rekord zu brechen. 5 Jahre war bis jetzt die längste Zeit, die ich in meinem Erwachsenenleben in einer Wohnung /einem Haus gewohnt habe. 🙂Aber vorher war ich auch noch nie so verliebt in ein Haus. 🙂

neuer (Schul-)Weg

So, Malin ist jetzt offiziell Waldorf-Schuelerin. Letzte Woche war ihre Probewoche und Freitag haben wir das Okay vom Klassenlehrer bekommen, dass sie bleiben kann. So glücklich und voller Freude haben wir unsere Tochter schon seit Monaten nicht mehr erlebt! Die letzten fast 4 Jahre Regelschule waren geprägt von verzweifelten Versuchen, sich anzupassen. Gleich mit Schwierigkeiten in allen Fächern gestartet, bekamen sie und wir ganz schnell von Seiten der Schule das Feedback „Malin kann das nicht. Sie versteht das nicht. Das muss vom Kinderarzt abgeklärt werden.“ Ein Marathon von Foerderunterricht, Kinderarzt, Ergotherapie, Psychologen und Tests fing an. Die erste Klasse hat sie gleich mal wiederholt. Bis wir nach fast 2 Jahren STOP gesagt haben. Keine weiteren Tests mehr, keine Psychologen! Ich habe mich mit Malin nachmittags und an den Wochenenden zu Hause hin gesetzt, habe ihr gesagt, du KANNST das sehr wohl! Wir üben zusammen. Wie oft habe ich mir gewünscht, sie komplett zu Hause lassen zu können! Wir hätten so viel mehr Zeit gehabt! Aber es funktionierte trotzdem. Jetzt kann sie auch Mathe. Nicht gerne, es wird nie ihr Lieblingsfach werden, aber von einem Verdacht auf Dyskalkulie kann nun überhaupt nicht mehr die Rede sein. Doch das hat uns viele Nerven und Tränen gekostet! Und jetzt ist sie in der dritten Klasse, eine ganz normale Schülerin, aber mit wahnsinnig großer Prüfungsangst. Vor jeder Arbeit oder Test liefen Tränen, wurde schlecht geschlafen und wir hörten immer wieder „Ich kann das nicht! Was ist wenn ich eine schlechte Note bekomme?!“ Alles versichern, dass das auch nicht schlimm wäre, dass das für uns nicht wichtig ist, war nicht ausreichend. Für sie war es wichtig. Eine weitere Notbremse war nötig. Eine Alternative zur Regelschule musste her, denn wenn sie sich jetzt schon so verrückt macht, was wird dann erst auf der weiterführenden Schule?! Da Freilernen zu Hause nicht erlaubt ist, haben wir uns entschieden, die Waldorfschule auszuprobieren und so wie es aussieht, passt Malin da viel besser, ohne sich zu verbiegen hinein. Ihr neuer Klassenlehrer war begeistert, mit wieviel Neugierde sie in der Probewoche alles ausprobiert hat und nachdem wir ihm von ihrem Werdegang auf der Regelschule erzählten, meinte er nur Kopf schüttelnd:“Was tut man den Kindern nur an!?“ 

Auch hier ist sicher nicht alles perfekt. Und so mancher mag sagen, dass die Begeisterung daher kommt, weil das jetzt erst mal was Neues ist, aber was Malin gut tun wird ist definitiv der fehlende Leistungsdruck. Keine Noten mehr, die ihr Angst machen. Sie kann es noch nicht wirklich glauben, „Mama, ich hab noch mal nachgefragt, die schreiben wirklich keine Arbeiten!“ 

Wir wünschen uns sehr, dass Malin ihren Weg hier machen wird. Ohne Angst, ohne sich so sehr verbiegen zu müssen, ohne sich anpassen zu müssen, weil sie so wie sie ist einfach passt.

12 von 12 im März

Während ich das Frühstück mache, scheint die Sonne zum Küchenfenster herein. Wie schön!Frühstück. Und ja, mein Platz sieht immer so aus. Alles greifbar, was ich so brauche: Buch, Notizbuch und Stift, Lesebrille, diverse Zettel und to-do-Listen. 😉Nach dem Frühstück noch ein paar Seiten lesen, bevor wir mit den Hunden gehen.Und dann hat die Jüngste genug gequengelt, wir packen die Schwimmtasche für die Wendlandtherme.Nachher gibt´s Berliner, wie früher, wenn ich mit meiner Oma schwimmen war.Noch eine Runde durch´s Dorf. Bei uns war am Wochenende Möbeltauschbörse…. ähm, nee, Sperrmüll am Montag!Frithjof hat beim Nachbarn eine alte Haspel für mich gefunden.Und für Malin gibt es ein paar Häuser weiter ein neues Nachtschränkchen. Ihres ist kaputt und kommt auch raus auf die Straße. Also doch Tausch! 🙂Komm, zum Tee trinken setzen wir uns auf die Bank vorm Haus.Bee Jay macht, während wir draussen sind, den Wächter oder versucht den Nachbarshund zum spielen zu überreden.Dann wird´s mir aber doch zu kalt. Zum stricken gehe ich rein.Beim Abendessen kochen schließt sich der Kreis, nun schaut der Mond zum Fenster herein. 🙂

Mehr 12 von 12 natürlich wieder bei Caro.

Nachdem man jetzt, wo die Fastenzeit begonnen hat, wieder überall im Netz vom „Plastikfasten“ liest, habe ich mir gedacht, ich könnte ja mal ein Fazit ziehen über unseren, nun schon über ein Jahr andauernden Verzicht auf Plastik in vielen Bereichen, zumindest so weit möglich. Besonders gut gelingt uns das im Bereich Putzmittel und Kosmetik, welche ich inzwischen überwiegend selbst herstelle. Z.B. unser Waschmittel aus Kernseife, Waschsoda und Wasser hat sich wirklich bewährt. Waschmittel

Es ist das beste ökologische Waschmittel, welches wir bisher hatten.

Das Spülmaschinenpulver war nicht ganz so erfolgreich, häufig musste man noch mal nachspülen, aber wir haben eh vor kurzem beschlossen, dass wir die Spülmaschine hergeben und wieder per Hand spülen, weil wir eigentlich gar nicht so viel Geschirr am Tag haben. Frithjof und ich essen eh aus unseren Holzschüsseln, die wir gleich nach dem Essen nur mit Wasser abbürsten. Brot essen wir alle von Holzbrettchen, für die das Gleiche wie für die Schüsseln gilt und so bleibt jeden Tag nur etwa ein Spülbecken voll mit 2-3 Tellern vielleicht mal einer Müslischüssel, Gläsern und ein bißchen Besteck, was innerhalb von einer viertel Stunde weggespült ist. In der Heizperiode haben wir zudem eh immer warmes Wasser auf dem Holzofen, so dass wir sogar noch Strom sparen. Und Platz haben wir dadurch auch gewonnen, was in so einer kleinen Küche echt was aussmacht.

so sah die Küche vorher aus

so sah die Küche vorher aus

und so nachher. Frithjof hat dann auch gleich etwas umgebaut, so dass wir jetzt eine größere Arbeitsfläche haben.

und so jetzt. Frithjof hat dann auch gleich etwas umgebaut, so dass wir jetzt eine größere Arbeitsfläche haben. Yippieh! 🙂

Das Spüli mache ich aus Kernseife, Natron und Wasser und etwas ätherischem Öl für angenehmeren Duft, das Rezept findest du hier. Damit kann man übrigens auch prima die Fenster putzen, oder einfach mit Essig. Mit einer Mischung aus Essig und Natron putze ich auch das Bad. Geht ganz wunderbar.

Meine Zähne putze ich jetzt auch schon seit über einem Jahr mit selbst gemachter Zahnpasta. Das erste Rezept habe ich allerdings schnell verworfen. An das Pulver konnte ich mich doch nicht wirklich gewöhnen und die Heilerde war auch nicht so lecker. ZähneputzenMit Schlämmkreide statt Heilerde ging das dann aber ziemlich gut. Vor kurzem bin ich dann auf ein Rezept mit Kokosöl umgestiegen, aus dem Buch „Besser leben ohne Plastik“ und da werde ich bei bleiben, denn das gefällt mir am besten und ich habe wieder dieses Frischegefühl im Mund, was mir mit der anderen etwas gefehlt hat.zahnpastaAuch mit meinem selbst gemachten Deo bin ich nach wie vor sehr zufrieden. Das wird auch nicht geändert.DeoWaschen tun wir uns eh schon lange mit Seife, die man lose z.B. im Bioladen bekommt. Meine Gesichtscreme mache ich (noch) nicht selber, aber vielleicht traue ich mich das auch einfach mal. Für trockene Hände geht Olivenöl oder Kokosöl prima. Als Schampoo benutze ich noch den Schampoobar von Lush, aber ich habe mir für die Sommerferien vorgenommen, mal auszuprobieren, ob es tatsächlich auch ganz ohne Schampoo geht. Machen ja auch schon viele. Mal sehen….

Für uns hat es sich also wirklich gelohnt einfach mal was Neues zu probieren. Die Rezepte sind nicht schwierig nachzumachen und teuer sind die Zutaten auch nicht, im Gegenteil, es ist erheblich günstiger als die ganzen Putz- und Kosmetikartikel, die man sonst früher so gekauft hat. Und nebenbei spart man eben auch erheblich Plastikmüll.

Zoom out

Es gab Zeiten, da konnte ich mir nicht vorstellen, mal einen Tag ohne meine Stricknadeln zu verbringen, doch im Moment habe ich gar nicht so große Lust zum handarbeiten. Ich lese dafür gerade wieder mehr. Jetzt habe ich aber doch wieder eine Kleinigkeit fertig. Auf diese fingerlosen Handschuhe bin ich vor einigen Wochen bei Strickspleen gestolpert und war gleich verliebt. Sockenwollereste habe ich eh immer genug, hier bot sich ein Rest von einem der Opal Abos an, also an die Nadeln, fertig, los…. stulpenGestrickt waren diese Fingerlosen eigentlich relativ schnell, aber man musste wirklich genau aufpassen und Maschen und Reihen zählen. Für Anfänger, denke ich, eher nicht geeignet. Aber mir hat es Spaß gemacht, mal wieder was „mit Kopf“ zu stricken und nicht immer nur glatt rechts. Die deutsche Übersetzung der Anleitung gibt es übrigens hier, kostenlos.stulpen3

Ich neige dazu, schnell unzufrieden zu sein und zu meckern. Dann kommt es schnell zu Aussprüchen wie: das war ja klar! Immer ich! Geht ja sowieso wieder schief! …. usw. Das ist eigentlich dumm, weil es mir im Grunde genommen richtig gut geht. Ich habe genau das Leben, was ich mir ausgesucht habe. Niemand zwingt mich zu etwas und eigentlich klappt alles wunderbar! Um mir das mal wieder bewusst zu machen, habe ich mir gedacht, nutze ich die 12 von 12 diesen Monat mal, um einen ganzen Tag lang bewusst zu gucken, wofür ich eigentlich alles dankbar sein kann.

Zum Beispiel bin ich gerade am Wochenende immer dankbar für ein gemütliches Frühstück ohne Hetze, mit selbstgemachter Marmelade, hier Kirsch.

Zudem sind die Kirschen auch noch aus unserem eigenen Garten.

Zudem sind die Kirschen auch noch aus unserem eigenen Garten.

dsci2318

Ich bin dankbar, dass ich immer genug Wolle und Nadeln zum stricken habe. dsci2319Ich bin wirklich, wirklich dankbar für fließendes warmes Wasser im Bad. Heiß duschen können, wann immer ich will, zählt für mich zum größten Luxus!dsci2320Wo wir gerade bei „warm“ sind, für das wärmende Feuer im Ofen bin ich auch dankbar.dsci2321Vor lauter Dankbarkeit lasse ich mich heute von Malin sogar zu 2 Runden „Mensch ärgere dich nicht“ überreden. Ich habe verloren.dsci2322Nachmittags freue ich mich über die Sonne, die doch noch raus kam und bin dankbar, dass ihre Strahlen schon ein klitzekleines bißchen wärmen.dsci2325Und ich bin dankbar, dass Frithjof heute mal wieder mit kommt auf die Nachmittags-Hunde-Runde. In letzter Zeit war immer zu viel sonst zu tun.dsci2326Abends dürfen meine Hände sich über eine Zucker-Olivenöl-Kur freuen, ca. 1 Minute einmassieren. Ich bin dankbar für den Tipp aus dem Buch „Besser leben ohne Plastik„.dsci2328Ich bin dankbar für mein Klangei und seine Klangwelten, die ich gerne beim kochen höre.dsci2331Während mein Essen vor sich hin köchelt und Frithjof für den Rest der Familie Kotelettes brät, spiele ich ein bißchen Gitarre und bin dankbar dafür, dass ich sie habe und spielen kann.dsci2334Frithjof ist auch dankbar, für seine neuen Arbeitssocken. Auch wenn der eine Fuß eine andere Farbe hat, weil mein Rest Wolle, den ich sozusagen als Beilaufgarn für die normale Sockenwolle benutzt habe, doch nicht ganz für 2 Socken gereicht hat. Da sie aber sowieso nur in den Arbeitsstiefeln stecken werden, ist das egal. 😉dsci2335Und ich bin dankbar für ein leckeres warmes Abendessen. Mangoldcurry mit roten Linsen, hmmmmm! Während die anderen nebendran ihre Kotelettes futtern (bäh, mag ich nicht) 🙂

Es gab noch viel mehr, wo ich gedacht habe, guck mal, da bin ich auch dankbar für, so war es ein sehr dankbarer Tag. Das sollte ich wirklich viel öfter machen.

So ganz nebenbei habe ich gestern auch noch einen Computer/Tablet freien Tag gemacht, was ich ebenfalls viel öfter machen sollte. Kein Facebook, keine E-Mails, kein WordPress, kein Instagram, kein Pinterest, …. nix! War zwischendurch schon komisch, aber alleine das zeigt, dass ich wirklich öfter mal so einen analogen Tag einlegen sollte.

Das tat gut! Mehr 12 von 12 natürlich auch wieder bei Caro.

Sch… Schule!

Heute gab es Zeugnisse. Für unsere Tochter das erste Zeugnis mit Noten, in den ersten beiden Klassen gibt es ja „nur“ Beurteilungen. Es ist ein gutes Zeugnis, aber sie musste auch viel dafür tun. Unzählige Tränen sind geflossen bei diversen Hausaufgaben und Übungsstunden, gerade in Mathe. Ist es das wert? Sie fragte mich heute, ob ich stolz auf sie wäre. Natürlich bin ich stolz auf sie, aber doch nicht wegen der Noten, die über sie selbst doch eigentlich gar nichts aussagen, sondern darauf, dass sie es bisher geschafft hat, sich trotz des enormen Drucks, der auf ihr lastet, ihr freundliches Wesen beizubehalten. Das fällt ihr allerdings immer schwerer. Sie fängt an, sich anzupassen, weil sie so gerne dazu gehören will und darum haben wir begonnen, uns nun ernsthaft Gedanken über eine Alternative zur Regelschule zu machen. Denn es tut weh, zusehen zu müssen, wie unser Kind in eine Form gepresst wird, in die sie überhaupt nicht rein passt. Weil wir nicht erleben wollen, dass sie doch noch daran zerbricht, haben wir beschlossen, sie aus diesem Schulsystem zu befreien. Wir wollen es erst vielleicht mal mit der freien Waldorfschule (also einem anderen System) probieren. Ob das so die Lösung ist, wissen wir noch nicht, aber für unsere Tochter war es ein Zeichen der Erleuchtung, als wir mit ihr darüber gesprochen haben. Hey, ich bin meinen Eltern so wichtig, dass sie gemerkt haben, dass es mir hier nicht gut geht und sie versuchen mir zu helfen. Bei dem Gespräch sind auf beiden Seiten so einige Tränen geflossen und man konnte den Felsen förmlich hören und spüren, der ihr vom Herzen gepoltert ist. Für sie war es so selbstverständlich, dass sie da ganz einfach durch muss und es keine andere Möglichkeit gibt, dass sie sich einfach in ihr Schicksal gefügt hatte. Jetzt ist sie wahnsinnig erleichtert, dass sie gleich wieder ein Stück gewachsen ist.

Ihre Klassenlehrerin, eigentlich eine sehr nette und kompetente Frau, meinte heute zu den Kindern, wer ein gutes Zeugnis mit nach Hause bringt, könnte dafür bestimmt ein Buch bekommen (gleichzeitig gab es den neuen Gänsefüßchen-Katalog). Sie hat das sicher einfach nur so gesagt, ohne darüber nachzudenken, dass sie damit ziemlich genau unser System beschrieben hat und wie es funktioniert. Wer messbare Leistung bringt, kann mit Belohnung / materiellem Gewinn rechnen. Doch die Leistungen, die nicht offiziell bewertet werden, fallen dabei unter den Tisch. Die AGs, die die Kinder im Nachmittagsangebot belegt haben und die ja noch am ehesten die wahren Interessen und Stärken der Kinder widerspiegeln, werden noch nicht mal erwähnt, obwohl es sogar ein Feld dafür im Zeugnisformular gibt.

Ob die Waldorfschule nun besser ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist es erst mal einen Versuch wert, denke ich, da sie vom Konzept auch eher den Interessen und Veranlagungen unserer Tochter entspricht.

Wobei ich persönlich ja am liebsten ganz auf Schule verzichten würde. Das geht in Deutschland nur leider nicht, ohne in die Ilegalität zu gehen und den Kampf mit den Behörden scheuen wir ganz einfach zu sehr. Auswandern ist auch keine Option für uns, also müssen wir erst mal die hier vorhanden Möglichkeiten probieren. Doch dass Freilerner die glücklichsten und heilsten Menschen sind, davon bin ich inzwischen sehr überzeugt. Ich bin mehr oder weniger durch Zufall (oder Fügung) im Internet auf eine Freilerner Familie gestoßen, die mich sehr beeindruckt hat, weshalb ich mich in den letzten Wochen ziemlich intensiv mit dem Thema beschäftigt habe.

Es gibt zahlreiche Beispiele, dass Freilernen funktioniert (z.B. hier beschrieben). Auch bereits erwachsene Menschen, die ihren Weg machen, die nicht unter einer Brücke schlafen, die zum großen Teil wahrscheinlich sogar mehr gelernt haben, als so manches Schulkind und das ganz freiwillig und aus reinem natürlichem Interesse (z.B. André Stern). Deutschland ist auch so ziemlich das einzige Land, in dem man quasi zum Verbrecher gestempelt wird, wenn man seine Kinder zu Hause lernen lassen möchte.

Und obwohl man ja offiziell auch gar nicht die Wahl hat, bekommt man dennoch regelrecht ein schlechtes Gewissen, dass man seinen Kindern zumutet sich durch die Schule zu quälen. Bei manchen ist diese Qual nicht so deutlich spürbar, wie bei anderen. Unsere beiden großen Jungs rutschen da ja auch so durch, ohne große Probleme. Aber für andere, wie für unsere Tochter z.B., funktioniert es so jedenfalls nicht.

vier sind dann mal welt

Weltreise mit Kindern

Eltern sein - Familie leben

Bindung aufbauen. Beziehung stärken. Neue Wege gehen.

Hobbyweltverbesserer Blog

Ein Blog über Fair Trade, Fair Food und alles, was die Welt schöner macht

Feine Arbeiten

Handarbeiten sowie Tipps aus Küche und Garten

Frau Gehlhaar

Über das Großstadtleben und das Rollstuhlfahren

blubberfisch

spezialexpertenblog für fortgeschrittene kaffeesatzleserei

kombinat lux

ambitionierte Fotografie | Neubrandenburg

handwerkszeuch

@der_handwerk sein zeuchs

Step by step in ein anderes Leben...

... für mehr Nachhaltigkeit...

Quark im Pfandglas

Zero Waste, Plastikfreiheit und Co.

strickspleen

Gedanken rund um Wolliges, Faseriges & Textiles

Wilde Möhre

Garten, Bücher & Das Leben an und für sich

Abnehmen mit Lust und Laune

Morgen ist heute schon gestern !